Bremen (ots) - Doch das IOC muss nun die Suppe auslöffeln, die es sich - damals noch unter Führung von Juan Antonio Samaranch - mit der Vergabe der Spiele an Peking selbst eingebrockt hat. China hat sich Tibet nicht erst vor einigen Wochen einverleibt, Regimegegner werden nicht erst seit gestern wenig zimperlich verfolgt, und einen internationalen Spitzenplatz bei Hinrichtungen belegt das Reich der Mitte schon seit langem. All das war bekannt, als die Wahl auf Peking fiel. Mit der Achtung der Menschenrechte, die übrigens auch von der olympischen Charta gefordert wird, sah es das IOC nicht so eng. Finanzielle Argumente wogen ungleich schwerer.
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