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LVZ: Künast schiebt Umweltminister Gabriel im Chaos um die Biosprit-Beimischung die Hauptschuld zu
Geschrieben am 02.04.2008 - [Nächster Artikel] |
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Leipzig (ots) - Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat im Streit um die Biosprit-Beimischung dem amtierenden Bundesumweltminister Sigmar Gabriel von der SPD die Hauptschuld am jetzt entstandenen Chaos zugeschoben. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstag-Ausgabe) sagte die designierte Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl 2009 und amtierende Fraktionsvorsitzende im Bundestag: "Die Zeit der freiwilligen Vereinbarungen, in denen die Vorstellungen großer Konzerne zu Politik wurden, aber die Verpflichtungen nie eingehalten wurden, ist für alle Zeiten vorbei."
Aufgabe der Politik sei es, der Wirtschaft "auch einen ökologischen und sozialen Rahmen zu setzen", sagte Künast. "Insofern ist Herr Gabriel an seinem jetzigen Schlamassel selbst Schuld. Zum andern ist das gesamte Vorgehen dieser schwarz-roten Bundesregierung beim Biosprit falsch." Sie lasse weltweit die Rodung von Urwäldern, dem großen CO2-Speicher, zu um dort Palmölplantagen zu etablieren. "Die Koalition hat sowieso, nicht nur beim Auto, auf die großen Vorstände gesetzt und sich beim Biosprit auf den weiteren Raubbau, betrieben durch die großen Mineralölkonzerne, verständigt", kritisierte die Grünen-Politikerin.
Originaltext: Leipziger Volkszeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6351 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6351.rss2
Pressekontakt: Leipziger Volkszeitung Büro Berlin Telefon: 030/72626-2000
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