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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Bahnstreik/GDL

Geschrieben am 15-11-2007

Bielefeld (ots) - Während die Lokführergewerkschaft GDL von einer
geschlossenen Streikfront spricht, ist bei den anderen beiden
Eisenbahner-Gewerkschaften, der Transnet und der Gewerkschaft
Deutscher Bundesbahnbeamter, von wankelmütigen GDL-Lokführern die
Rede. Die Streikfront in Westdeutschland bröckelt bereits.
In den neuen Bundesländern gehen die Lokführer deutlich radikaler
vor. Jetzt rächt sich die Zurückhaltung von Transnet, die als
ehemalige Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands nach der Wende
der ältesten Bahngewerkschaft, der GDL, den Vortritt ließ. Die
Transnet schlief und die GDL füllte ihre Reihen mit Lokführern aus
der ehemaligen DDR auf.
Es ist an der Zeit, dass die drei Eisenbahner-Gewerkschaften nicht
nur diesen Ost-West-Konflikt lösen. Schließlich gehören alle zur
großen Eisenbahner-Familie, ob Lokführer, Schaffner oder
Fahrdienstleiter. Sie alle tragen Verantwortung dafür, dass Reisende
sicher von einem Ort zum anderen kommen. Die Dachorganisationen, der
Deutsche Gewerkschaftsbund und der Deutsche Beamtenbund, dürfen nicht
länger schweigen. Nur gemeinsam kann die Fahrt von den Prellbock
vermieden werden.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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