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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Prozessauftakt wegen des Anschlags von Halle

Geschrieben am 20-07-2020

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Auftakt des Prozesses um den Synagogen-Anschlag von Halle:

Auch wenn jetzt die Augen auf den Prozess gegen Stephan B. gerichtet sind, wenn es um seine Radikalisierung in den düstersten Echokammern des Internets geht, darf eines nicht aus dem Blick geraten: In gewissermaßen abgemilderter Form sind viele seiner antisemitischen, rassistischen und frauenfeindlichen Sichtweisen in der sogenannten Mitte der deutschen Gesellschaft weit verbreitet. Und die Gefahr, dafür Konsequenzen oder zumindest Widerspruch zu spüren, ist gering.

Die Lösung kann allerdings nicht primär im Ruf nach schärferen Gesetzen oder gar mehr staatlicher Überwachung liegen. Alle - auch jene, die nicht selbst betroffen sind - müssen den Kampf gegen diese Hetze zu ihrem eigenen machen.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/10349/4657438
OTS: Frankfurter Rundschau

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell


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