(Registrieren)

Energiespar-Contracting: Zehn Finalisten für dena-Modellvorhaben stehen fest

Geschrieben am 22-04-2020

Berlin (ots) - - dena begleitet acht Kommunen und zwei Bundesländer bei der energetischen Sanierung ihrer Liegenschaften im Rahmen von "Co2ntracting: build the future!"

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) unterstützt zehn Kommunen und Bundesländer bei der energetischen Sanierung ihrer Liegenschaften mit Hilfe von Energiespar-Contracting (ESC). Im mehrteiligen Auswahlverfahren des Modellvorhabens "Co2ntracting: build the future!" haben sie die finale Phase erreicht, bei der sie von einer zweijährigen Betreuung profitieren. Die Finalisten sind die Städte Pinneberg (Schleswig-Holstein), Ratingen (Nordrhein-Westfalen), Weil der Stadt und Konstanz (beide Baden-Württemberg), die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern), Nordsachsen (Sachsen), Oder-Spree (Brandenburg) und Unstrut-Hainich (Thüringen) sowie die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Liegenschaften umfassen mehr als 160 Gebäude, darunter Schulen, Berufsschulzentren, Verwaltungsgebäude, Produktionsgebäude, Sportstätten, Gebäude von Polizei und Justizvollzugsanstalten und ein Schloss.

"Mit dem Modellvorhaben schafft die dena Vorbilder, an denen sich andere Kommunen und Bundesländer bei der energetischen Sanierung ihrer Liegenschaften orientieren können," sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, "Energiespar-Contracting ist für die öffentliche Hand ein hervorragender Weg, die CO2-Emmissionen und Energiekosten ihrer Gebäude nachhaltig und garantiert zu senken. Damit ist Energiespar-Contracting ein wichtiger Beitrag für die Energiewende im Gebäudebereich. Gerade jetzt, wo es angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit stabilisierende Wirtschaftsmaßnahmen braucht, ist das Modell sinnvoll: Es bietet für Auftraggeber hohes Einsparpotential bei geringem Aufwand, davon profitieren beide Vertragspartner - und die Umwelt."

Beim Energiespar-Contracting planen und finanzieren externe Dienstleister, sogenannte Contractoren, energetische Sanierungsmaßnahmen und setzen diese mit einer Garantie auf Einsparung für die Bauherren um. Außerdem kümmern sie sich, wenn gewünscht, um die Instandhaltung der Technik und eine optimierte Betriebsführung. Für die Dienstleistung und getätigte Investitionen erhalten sie einen Teil der Kosteneinsparung. Das finanzielle Risiko sowie die Organisation und Umsetzung der Einsparmöglichkeiten liegen allein beim Energiedienstleister. Die Teilnehmer des dena-Modellvorhabens "Co2ntracting: build the future!" profitieren von der kostenfreien Begleitung durch erfahrene ESC-Projektentwickler.

Modellprojekte als Impulsgeber mit Vorbildfunktion

Die Energiespar-Contracting-Modellprojekte sollen anderen Kommunen und Ländern Vorbild für eigene Modernisierungspläne sein. Außerdem trägt der zweijährige Prozess dazu bei, ESC-Know-how bei der öffentlichen Hand sowie regionalen Akteuren aufzubauen und Impulse für die Verbesserung rechtlicher Rahmenbedingungen zu geben. Die Modellprojekte werden mit breiter Öffentlichkeitsarbeit begleitet und sind in ein Netzwerk aus regionalen Contracting-Experten mit regelmäßigem fachlichem Austausch eingebunden.

Zum Modellvorhaben "Co2ntracting: build the future!"

Ziel des Modellvorhabens ist es, die Potenziale des Instruments ESC bekannter zu machen und gleichzeitig die öffentliche Hand beim Erreichen der Klimaziele zu unterstützen. Grundlage für die Auswahl der zehn Finalisten waren die Ergebnisse der ESC-Orientierungsberatungen, die die Projektentwickler in den vergangenen Monaten in 19 Kommunen und Bundesländern durchgeführt haben. Dabei überprüften sie, ob sich alle Liegenschaften, die zuvor in einem umfangreichen Bewerbungsverfahren ausgewählt wurden, für ESC geeignet sind und schätzten mögliche Maßnahmen ab. Weitere Entscheidungskriterien waren etwa die Lage und ESC-Erfahrung im jeweiligen Bundesland, die Umsetzbarkeit sowie die Strahlkraft und Motivation der Kommunen.

"Co2ntracting: build the future!" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert. Regionale und lokale Energieagenturen, ein bundesweiter Unterstützerkreis und zahlreiche Experten begleiten das Modellvorhaben.

Mehr Informationen zum Modellvorhaben und zum Energiespar-Contracting unter http://www.kompetenzzentrum-contracting.de/esc-modellprojekte

Pressekontakt:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Alexander Perschel, Chauss
eestraße 128 a, 10115 Berlin | Tel: +49 (0)30 66 777-379, Fax: +49 (0)30 66 777-
699, E-Mail: presse@dena.de, Internet: http://www.dena.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/43338/4577408
OTS: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

730044

weitere Artikel:
  • Sebastian Czaja (FDP): Kitas und Gastro-Außenbereiche sollten kurzfristig wieder öffnen Berlin (ots) - Die Berliner FDP fordert, die Kitas in der Stadt spätestens in zwei Wochen wieder für alle Kinder zu öffnen. Der Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Sebastian Czaja, sagte am Mittwoch im Inforadio vom rbb, das sei nicht nur für die Eltern "bitter notwenig", sondern auch für die Kinder. Viele Kitas hätten schon jetzt gute Gesundheits- und Schutzkonzepte, so Czaja. Die müssten jetzt noch abgeglichen werden. Die Kitas, die "in den letzten Wochen (...) im Notbetrieb geöffnet hatten, (haben) deutlich gemacht, dass mehr...

  • neues deutschland: Berlins radikale Linke bereitet sich auf Massenaktionen zum 1. Mai vor Berlin (ots) - Berlins radikale Linke will sich von den aufgrund der Coronakrise erlassenen Versammlungsbeschränkungen nicht einschüchtern lassen und bereitet sich auf Massenaktionen zum diesjährigen 1. Mai vor. Wie ein Mitglied der Gruppe "Radikale Linke Berlin" der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Donnerstagausgabe) sagte, seien Demonstrationen zwar "eher unwahrscheinlich", aber "mit Masse wird es irgendwas sein". "Da gibt es noch nichts Spruchreifes, aber wir diskutieren schon über Formen von Massenaktionen", so der mehr...

  • Rupprecht: Wissenschaft und Studierende in der Krise unterstützen Berlin (ots) - Weitere Maßnahmen für BAföG-Empfänger und mehr Zeit für wissenschaftliches Personal Am heutigen Mittwoch berät der Deutsche Bundestag das "Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz" (WissStudUG) in der 1. Lesung. Das Gesetz sieht mehr Unterstützung für BAföG-Empfänger und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor. Hierzu erklärt der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht: "Labore und Bibliotheken können derzeit nur eingeschränkt genutzt werden, mehr...

  • Anstieg bei angezeigter Kurzarbeit flacht auf sehr hohem Niveau ab // BA-Presseinfo Nr.25 Nürnberg (ots) - - Gesamtsumme liegt stagniert weitgehend auf dem Niveau der Vorwoche - Jeder dritte Betrieb hat Kurzarbeit angezeigt Bis zum 20.04.2020 haben rund 718.000 Betriebe bei den Agenturen für Arbeit Kurzarbeit angemeldet. In den Arbeitsagenturen gehen weiterhin Anzeigen zur Kurzarbeit ein, die Kurve flacht aber deutlich ab. Die Daten basieren auf Sonderauswertungen der Bundesagentur für Arbeit und bilden nicht die amtliche Statistik ab. Trotz der weiteren Anzeigen für Kurzarbeit sinkt die Gesamtzahl der Betriebe im mehr...

  • Bayernpartei: Corona-Krise - Aussetzen des Länderfinanzausgleiches jetzt! München (ots) - Die Corona-Krise bringt - neben den Einschränkungen im persönlichen Bereich - auch Einschnitte im Wirtschaftsleben mit sich. Einschnitte, deren Folgen wahrscheinlich langfristiger sein werden, als das eigentliche medizinische Problem. Daher sieht es die Bayernpartei als drängendes Problem an, den totalen Crash der bayerischen Wirtschaft zu verhindern und nach Abebben der Corona-Krise einen möglichst reibungslosen Neustart zu ermöglichen. Insbesondere die Familienbetriebe, der Mittelstand verfügen meist über wenige Reserven, sind mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht