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Wolfgang Bosbach erhebt schwere Vorwürfe: "Werner Hansch hat mich reingelegt" Am Dienstag beschäftigt sich die "Regierungskommission für mehr Sicherheit in NRW" mit dem Fall.

Geschrieben am 17-02-2020

Köln (ots) - Köln. Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach erhebt schwere
Vorwürfe gegen den früheren Hörfunk-Moderator Werner Hansch. Der habe sich von
ihm 5000 Euro geliehen, um Kosten für einen Unfall zu begleichen, den Hansch
aber frei erfunden haben soll. "Ich habe Werner Hansch für eine ehrliche Haut
gehalten. Für einen Typen aus dem Ruhrgebiet, auf dessen Wort man zählen kann.
Da habe ich mich schwer getäuscht", sagte Bosbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Dienstagausgabe). Hansch habe ihm im Mai 2018 "unter Tränen" berichtet, dass
er in einer finanziellen Notlage sei. Er habe am Tag zuvor einen Unfall gebaut
und benötige jetzt 20.000 Euro, um den Schaden des Unfallgegners zu regulieren.
Die Polizei habe Hansch, der "etwas getrunken" habe, aus Angst vor der Presse
nicht einschalten wollen, da er schon einmal an einen schweren Verkehrsunfall
beteiligt gewesen sei, sagte Bosbach. Er habe dem Moderator aber nicht die
geforderte Summe, sondern lediglich 5000 Euro gegeben. "Ich bin ja nicht
Rockefeller", so der CDU-Politiker. Den Vorwurf der Opposition im NRW-Landtag,
er sei dazu bereit gewesen, eine Trunkenheitsfahrt zu vertuschen, wies Bosbach
zurück: "Als ich von dem angeblichen Unfall erfuhr, waren ja nach Darstellung
von Hansch schon alle Fakten geschaffen. Deswegen ist der Vorwurf, ich hätte
dabei geholfen, etwas zu vertuschen, totaler Quatsch. Sein Blutalkohol wäre im
Nachhinein nicht mehr feststellbar gewesen", sagte Bosbach. Rückblickend wäre es
wohl besser gewesen, wenn er "misstrauischer gewesen" wäre. "Dann wäre ich
vielleicht nicht von Hansch reingelegt worden", erklärte Bosbach. Das Geld habe
er mittlerweile zurückerhalten.

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/66749/4522961
OTS: Kölner Stadt-Anzeiger

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell


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