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Westfalen-Blatt: Kommentar zu Annegret Kamp-Karrenbauer im Karneval

Geschrieben am 03-03-2019

Bielefeld (ots) - Ein kleiner Witz über Minderheiten, den wird man
doch wohl noch machen dürfen! Transgender? Das versteht eh keiner, da
lachen die Leute so schön. Und was man im Karneval anstellt, ist nach
Aschermittwoch sowieso vergessen. Kann man so sehen. Muss man aber
nicht.

Die Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands
ist keine x-beliebige Büttenrednerin. Wer sich auf eine
Bühnenvorstellung einlässt, muss mit der Reaktion des Publikums
rechnen - in modernen Zeiten auch von außerhalb eines Saals im
Südwestzipfel der Republik. Nicht nur dank der Sozialen Netzwerke
dürfte da nun schon vor Aschermittwoch einiges an Gegenwind
zusammenkommen.

Darüber sollte sich Annegret Kramp-Karrenbauer nicht wundern.
Macht sich die Anwärterin aufs Kanzleramt doch über nicht weniger
lustig als über Entscheidungen von Bundesverfassungsgericht und
Bundestag. Wenn die CDU-Chefin einen solchen Ton vorgibt, darf man
gespannt sein auf die Reaktionen, wenn an bayerischen Grundschulen
wirklich bald die ersten Toiletten für das dritte Geschlecht
eingerichtet werden sollten. Auch das wird dann wahrscheinlich nicht
witzig.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Kerstin Heyde
Telefon: 0521 585-261
k.heyde@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell


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