(Registrieren)

Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Kirchensteuer:

Geschrieben am 01-01-2019

Halle (ots) - Interessant ist, dass die Kirchensteuer als Modell
für den Islam diskutiert wird. Ein Vorteil wäre unbestreitbar: Eine
Moscheesteuer brächte regelmäßige und kalkulierbare Einnahmen.
Islamische Gemeinden wären weniger abhängig von ausländischen
Geldgebern, die auf das religiöse Leben in Deutschland Einfluss
nehmen wollen. Aber: Die islamischen Vereine müssten sich für ein
solches Steuer-Recht von Grund auf wandeln. Ein Gebets-Treffpunkt mit
wechselnder Zuhörerschaft kann keine Körperschaft des öffentlichen
Rechts sein. Es bräuchte eine feste Struktur und damit auch eine
Verständigung über die eigene theologische Ausrichtung. Nötig wären
zudem präzise Mitgliederlisten und ein umfassendes Bekenntnis zum
demokratischen Rechtsstaat. Ob die islamischen Gemeinden zu all dem
bereit sind, ist derzeit offen.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

668944

weitere Artikel:
  • Stuttgarter Nachrichten: zur Neujahrsrede von Kanzlerin Merkel Stuttgart (ots) - Denn 2019 könnte ein Berliner Jahr des Unerwarteten, kaum Vorhersehbaren werden. Nicht nur, weil Merkel mit ihrem bewundernswert schmerzlosen Rückzug von der CDU-Spitze geradezu generalprobenmäßig bewiesen hat, schnelle und harte Schnitte setzen zu können, wenn sie glaubt, Verantwortung in andere Hände legen zu können. Der souveräne Verzicht auf den Parteivorsitz führt allen in der schwarz-roten Koalition eindringlich vor Augen, dass die Kanzlerin vor persönlichen Konsequenzen nicht zurückschreckt, wenn sie zu mehr...

  • Mittelbayerische Zeitung: Neue Zeiten für Trump / Die Demokraten übernehmen die Mehrheit im Repräsentantenhaus. Damit wird es für den Präsidenten ungemütlicher. Von Thomas Spang Regensburg (ots) - Erstmals seit seinem Einzug ins Weiße Haus muss der Präsident von nun an Rechenschaft ablegen. Bisher konnte Trump, angesichts der Mehrheiten der Republikaner in beiden Kammern des Kongresses, schalten und walten wie er wollte. Das ändert sich nun. Von der mutmaßlichen Kooperation mit Moskau im Wahlkampf über private Interessenkonflikte im Umgang mit Saudi-Arabien bis hin zu den Geschäften des Präsidenten, seiner Familienmitglieder und der Trump-Organisation haben die Demokraten 85 Punkte zusammengetragen, auf die mehr...

  • BERLINER MORGENPOST: Stresstest der Demokratie / Leitartikel von Tim Braune zu Ost-Landtagswahlen 2019 Berlin (ots) - Kurzform: Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die Ost-Landtagswahlen (und zuvor die Europawahl Ende Mai) zu einem Stresstest für die Demokratie werden. Insofern ist es aller Ehren wert, dass sich Politiker wie Göring-Eckardt - sei es auch aus wahltaktischen Überlegungen heraus - Gedanken machen, wie man den Rechtspopulisten im Osten das Wasser abgraben kann. Dafür müssen Vertreter aller demokratischen Parteien zwei Dinge tun: zuhören und anpacken. Wenn eine Buslinie gestrichen wird, ein Krankenhaus dichtmacht, mehr...

  • Rheinische Post: Kommentar / Grenzen für Facebook = VON ANTJE HÖNING Düsseldorf (ots) - Milliarden nutzen Facebook, dabei ist es ein unsympathisches Unternehmen. Das soziale Netzwerk kommt wie ein digitales Poesiealbum daher. Nicht zuletzt der Datenskandal 2018 zeigt, welche Geschäftsinteressen hinter den vermeintlichen Umsonst-Diensten stecken. Das kann jeder Verbraucher wissen und seine Schlüsse ziehen: Wer trotz der privaten Anmutung der Facebook-Seiten wirklich Privates postet, ist selbst schuld. Auch für Kartellbehörden ist Facebook eine Herausforderung. Hier zeigt sich die Macht der Netzwerkeffekte: mehr...

  • Rheinische Post: Kommentar / Leben ohne Arbeit = VON EVA QUADBECK Düsseldorf (ots) - Die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen ist in Zeiten des Fachkräftemangels kontraproduktiv. Wenn Unternehmen händeringend nach Arbeitskräften suchen, ist es das völlig falsche Signal, den Menschen ein auskömmliches Leben ohne Arbeit in Aussicht zu stellen. All jene, die sich für rund 2000 Euro brutto im Monat abrackern, müssen sich reichlich veräppelt vorkommen, wenn der Nachbar, der nur seinen Hobbys nachgeht, am Ende des Monats ähnlich viel Geld zur Verfügung hat. Obendrein wäre ein Einkommen ohne Erwerbsarbeit mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht