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Der Tagesspiegel: Zentralrat der Juden: Für Wahlerfolge ist AfD jedes Mittel recht

Geschrieben am 31-08-2018

Berlin (ots) - Nach dem durch eine AfD-Besuchergruppe ausgelösten
Eklat in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen hat der Präsident des
Zentralrats der Juden, Josef Schuster, der Partei Berechnung
vorgeworfen. "So bitter es ist, überraschend ist das Verhalten
einiger Teilnehmer der AfD-Besuchergruppe nicht", sagte Schuster dem
Berliner "Tagesspiegel" (Online, Samstag-Ausgabe), nachdem Teilnehmer
einer Gruppe aus dem Wahlkreis von AfD-Fraktionschefin Alice Weidel
in der Gedenkstätte in Oranienburg gehetzt und massiv gestört hatten.
AfD-Spitzenpolitiker hätten bereits mehrfach in Äußerungen die
NS-Zeit relativiert und Opfer der Schoa verhöhnt, meinte der
Zentralratspräsident. Und: "Damit wollen sie nach meiner Einschätzung
genau solche Bürger als Anhänger gewinnen, wie jene in der
Besuchergruppe. Für Wahlerfolge ist der AfD offenbar jedes Mittel
recht, auch wenn dabei die Würde der NS-Opfer mit Füßen getreten
wird." Die KZ-Gedenkstätten seien immer häufiger mit einem solch
beschämenden und inakzeptablen Verhalten von Besuchern konfrontiert.
Sie bräuchten Rückhalt, auch finanziell, um ihre Mitarbeiter auf
solche Situationen vorbereiten zu können. "In der KZ-Gedenkstätte
Sachsenhausen wurde gut reagiert. Wichtig ist aber auch, solche
Vorfälle öffentlich zu machen und gegebenenfalls Anzeige zu
erstatten."

https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-eklat-in-kz-gedenkstaette
-fuer-wahlerfolge-ist-der-afd-offenbar-jedes-mittel-recht/22980214.ht
ml

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.



Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chefin vom Dienst
Patricia Wolf
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 

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