(Registrieren)

neues deutschland: Marie Kapretz, beurlaubte Leiterin der Vertretung der katalanischen Regierung in Deutschland: "Ohne Dialog kommen wir im Katalonien-Konflikt nicht weiter"

Geschrieben am 17-01-2018

Berlin (ots) - Am 17. Januar tritt das neu gewählte katalanische
Parlament erstmals zusammen, ohne acht in Untersuchungshaft oder im
Exil weilende gewählte Abgeordnete. "So wird der Wählerwillen
missachtet, wenn diejenigen, die abstimmen müssten und den Auftrag
der Wähler dafür haben, einfach festgehalten werden. Dass auf
EU-Ebene dazu kein Protest zu vernehmen ist, darüber bin ich
entsetzt", sagte Marie Kapretz der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung "neues deutschland" (Mittwochausgabe). Für Kapretz, die
nach der Unabhängigkeitserklärung Kataloniens beurlaubte Leiterin der
Vertretung der katalanischen Regierung in Deutschland, liegt der
Schlüssel zur Lösung des Katalonien-Konflikts im Dialog: "Es heißt
zwar, dass aus Kreisen der EU hinter verschlossenen Türen Druck auf
Spaniens Premier Mariano Rajoy ausgeübt wird, damit er eine
Dialoglösung auf den Weg bringt, aber in Sicht ist sie noch nicht.
Ich sehe keine Lösung ohne Dialog."



Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

622012

weitere Artikel:
  • NOZ: BKA-Chef fordert härtere Strafen für Verbrechen im Internet Osnabrück (ots) - BKA-Chef fordert härtere Strafen für Verbrechen im Internet Präsident Münch: Bei Kriminalität 4.0 können wir nicht mit dem Recht 1.0 arbeiten Osnabrück. Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, erwartet von einer neuen Bundesregierung eine Verschärfung des Rechts, um Verbrechen im Internet härter zu bestrafen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch) sagte Münch: "Das Recht bei Straftaten im digitalen Raum muss modernisiert werden." Es könne nicht sein, dass jemand, mehr...

  • NOZ: Niedersachsen baut Staatsanwaltschaften gegen Einbruchskriminalität auf Osnabrück (ots) - Niedersachsen baut Staatsanwaltschaften gegen Einbruchskriminalität auf Justizministerin Havliza will 250 neue Stellen für Richter und Staatsanwälte Osnabrück. Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza hat eine personelle Verstärkung von Gerichten und Anklagebehörden angekündigt. "Ich strebe an, in den kommenden fünf Jahren neue Stellen für Richter und Staatsanwälte in einer Größenordnung von etwa 250 zu schaffen", sagte die CDU-Politikerin im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). mehr...

  • Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Verzicht auf Hartz IV-Sanktionen (Sperrfrist: 17.01.2018, 05.00 Uhr) Leipzig (ots) - Folgender Text ist bei exakter Quellenangabe MDR ab Mittwoch, 17.01.2018 5.00 Uhr freigegeben: Der Paritätische Wohlfahrtsverband will einen generellen Verzicht auf Hartz IV-Sanktionen, die Arbeitsämter und Jobcenter gegen Arbeitslose aussprechen. Das fordert die Arbeitsmarktreferentin Tina Hofmann im Interview mit MDR-"Exakt": "Sanktionen stürzen viele Menschen in existenzielle Not und Bedrängung - das kann zu Obdachlosigkeit führen. Das ist aus unserer Sicht nicht zu halten. Das darf sich der Sozialstaat mehr...

  • Internationale Grüne Woche 2018: Ein nachhaltiger Kakaosektor benötigt existenzsichernde Einkommen und faire Preise Bonn (ots) - Berichte über die Armut von Bäuerinnen und Bauern in den Kakaoanbaugebieten Westafrikas und die weit verbreitete Kinderarbeit auf Kakaoplantagen sind nicht neu. Doch gerade angesichts des Absturzes der Kakaopreise seit September 2016 fordert das Bonner SÜDWIND-Institut, dass für Kakao endlich ein Preis gezahlt wird, der den kakaoanbauenden Familien ein menschenwürdiges Einkommen garantiert. Im Rahmen der Grünen Woche vom 19.-28. Januar in Berlin wird Friedel Hütz-Adams von SÜDWIND am kommenden Freitag mit Bundesminister mehr...

  • Geplante Herkunftsnachweise für EEG-Strom: EU-Parlament will Ökostrom-Greenwashing im großen Stil ermöglichen Hamburg/Straßburg (ots) - Das Europäische Parlament will Konzernen künftig gestatten, ökologisch hochwertigen Strom etwa aus Wind- oder Solaranlagen zu beziehen, ohne dass sie die Kosten für dessen Produktion tragen müssen. Einen entsprechenden Richtlinien-Entwurf will das Parlament heute beschließen. Nach Ansicht des deutschen Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy würde diese Änderung ein Greenwashing bisher ungekannten Ausmaßes ermöglichen. "Die zusätzlichen Produktionskosten sollen die Verbraucher weiterhin über die EEG-Umlage mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht