(Registrieren)

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Grünen

Geschrieben am 10-12-2017

Bielefeld (ots) - Der Doktor der Philosophie hatte sich vor den
Jamaika-Sondierungen viele Gedanken gemacht. Robert Habeck sprach
vom Respekt vor der Wirkung einer Koalition, die als Projekt
westdeutscher Besserverdiener verstanden werden könnte. Er regte an,
den sozialen Ausgleich nicht zu vernachlässigen. Er wollte zuhören,
erklären, um Verständnis werben, mitnehmen. Und hinterließ nach dem
Jamaika-Aus einen resignierten Eindruck. All das würde er, würde
Schwarz-Gelb-Grün nun nicht umsetzen können. Doch der
Gestaltungswille ist dem schleswig-holsteinischen Umweltminister
geblieben. Nun hat er, der nur knapp bei der Wahl der
Spitzenkandidaten unterlegen war, doch seinen Führungsanspruch
erneuert. Habecks Idee für die Grünen von einer »Gesellschaftspartei«
oder einer »Orientierungspartei« lässt Potential von mehr als den
nicht einmal neun Prozent erahnen, die die Partei bei den jüngsten
Bundestagswahlen erhielt. Aber zwischen dem 48-Jährigen und der
Gestaltungsmacht liegen die Regeln einer komplizierten Partei:
Mann/Frau, links/Realo - Habeck wird viel reden müssen, um hier
Brücken zu bauen.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

618035

weitere Artikel:
  • Westfalenpost: Torsten Berninghaus zu Vorwürfen rund um das U-Boot-Drama Hagen (ots) - Es ist eine Tragödie. Und für die argentinische Marine ist der Verlust eines U-Bootes mit 44 Menschen an Bord in Friedenszeiten der wohl größte anzunehmende Unfall. Die Bilder der Hinterbliebenen mit ihrer Trauer und ihrer Wut gehen um die Welt. In einer solch emotional aufgeladenen Lage ist entscheidend, dass der berechtigte Ruf nach Aufklärung nicht in verfrühten Schuldzuweisungen endet. Bleiben wir also bei dem, was bisher öffentlich bekannt ist. Am 15. November brach der Kontakt zur "San Juan" ab. Trotz einer groß mehr...

  • Badische Zeitung: Zukunft von Cem Özdemir: Doppelte Tragik / Tagesspiegel von Roland Muschel Freiburg (ots) - Mit einer begeisternden Rede hat Grünen-Bundeschef Cem Özdemir beim Landesparteitag noch einmal gezeigt, warum er der beliebteste Bundespolitiker seiner Partei ist. Der 51-Jährige ist telegen, beredt, kann inhaltliche Botschaften setzen. Es spräche daher viel dafür, ihm den Weg an die Spitze der Grünen im Bundestag zu ebnen, wo die kleinste Fraktion eine starke Stimme gut gebrauchen kann. Doch daraus dürfte nichts werden. Das liegt an grünen Proporzen, aber auch an Özdemirs Nähe zu Baden-Württembergs Regierungschef mehr...

  • Stuttgarter Nachrichten: Russlands Dopingskandal Stuttgart (ots) - Der Kreml handhabt den olympischen Dopingskandal nach dem gleichen Schema wie seine politischen und militärischen Offensiven: erst Blutgrätsche, dann Propagandasperrfeuer, um das Erreichte zu verteidigen. Im Kreml hat sich moralischer Nihilismus breit gemacht. Offenbar sind Putin und seine Umgebung überzeugt, jede Sportnation dope ohne Skrupel, jede Demokratie türke ihre Wahlen, jede Revolution werde von CIA-Agenten bezahlt. Und der Zweck, sich gegen diese tückische Welt zu behaupten, heilige alle Mittel. Putins mehr...

  • Rheinische Post: Linnemann zur große Koalition: "Wir brauchen einen Aha-Effekt" Düsseldorf (ots) - Der Chef CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, hat im Fall einer Neuauflage der großen Koalition einen neuen Regierungskurs gefordert. "Es muss eine neue, eine andere Groko werden. Wir brauchen einen Aha-Effekt", sagte der Chef der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung Carsten Linnemann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Die Bürger müssten das Signal, dass wir verstanden haben auch erkennen können. Dafür bedürfe es einer gemeinsamen Überschrift. Diese könne das Thema "Sicherheit" mehr...

  • Rheinische Post: Klingbeil: "Ich werde meiner Partei einiges abverlangen" Düsseldorf (ots) - Der neue SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat einen schonungslosen Erneuerungsprozess für seine Partei angekündigt. "Ich werde der Partei einiges abverlangen. Das Desaster bei der Bundestagswahl ist ein Auftrag für diese Erneuerung", sagte Klingbeil der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Ich werde Dinge in Frage stellen, die wir in der SPD schon immer so gemacht haben. Es wird ergänzend zur klassischen Struktur von Ortsvereinen und Parteitagen neue und digitale Beteiligungsformen geben", mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht