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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Lesestudie

Geschrieben am 05-12-2017

Bielefeld (ots) - Hilfe, schon wieder eine Schul-Studie: Seit dem
Pisa-Schock im Jahr 2001 geht ein kollektives Zucken durch die
Bildungspolitik, wenn wieder einmal eine Erhebung ansteht. Denn gute
Noten gab es nur selten. Das scheint auch diesmal wieder so zu sein.
Fast jeder Viertklässler kann nicht gut lesen - das sieht nach einem
Armutszeugnis aus. Doch langsam. Erstens: Deutschland ist gar nicht
schlechter geworden, vielmehr haben sich andere Länder einfach
stärker angestrengt. Zweitens: Dass ausgerechnet die Grundschulen so
schlecht sein sollen, klingt nicht plausibel. Keine andere Schulform
hat sich so sehr gewandelt wir diese. Fördern und Fordern sind
frühzeitig angelegt, die individuellen Bedürfnisse der Kinder spielen
eine größere Rolle. Zu diskutieren ist allerdings, ob die
Fördermöglichkeiten in der offenen Ganztagsbetreuung ausgeschöpft
werden. Besorgniserregender als das Abrutschen im internationalen
Vergleich ist ein anderes Ergebnis der Studie: Der Anteil der Kinder
in Deutschland, die gerne lesen, ist seit 2001 um fünf Prozentpunkte
gesunken. Liebe Eltern: Daran trägt die Schule aber nun wirklich die
geringste Schuld.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell


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