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Thüringische Landeszeitung: Heiße Luft - Zum Klimagipfel in Paris / Leitartikel von Sibylle Göbel zur Weltklimagipfel in der französischen Hauptstadt

Geschrieben am 01-12-2015

Weimar (ots) - Prima Klima in Paris? Nach dem ersten Tag des
Klimagipfels in der französischen Hauptstadt lässt sich das natürlich
nicht beurteilen. Doch immerhin darf konstatiert werden: Keiner der
mehr als 150 Staats- und Regierungschefs hat kurzfristig gekniffen,
selbst Erzfeinde reichten in Paris einander die Hand - und es scheint
tatsächlich Konsens zu sein, dass es diesmal um nichts weniger als
die Rettung des Planeten geht, um die Lebensgrundlage der gesamten
Menschheit.

Das ist zumindest eine gute Basis, um in die knüppelharten
Verhandlungen zu gehen, zu denen es keine Alternative gibt. Schon
jetzt sind die gravierenden Folgen der Klimaerwärmung nicht mehr zu
übersehen. Schon jetzt steigt der Meeresspiegel, während ganze
Regionen unter extremen Dürren und folglich Hungersnöten leiden. Mit
der Konsequenz, dass die Folgen des Klimawandels Konflikte in labilen
Staaten weiter verschärfen und noch mehr Menschen zur Flucht treiben
können. Wer jetzt nicht das Ruder herumwirft, der setzt die
Flüchtlingsströme der Zukunft in Bewegung.

Weil das Ziel derer, die dem Hunger und der Hitze in der Heimat
entfliehen wollen, die reichen Industrienationen sein werden, müssen
diese ein besonderes Interesse daran haben, in puncto Klimaschutz
voranzugehen, Geld locker zu machen für Klima-Projekte in den
Entwicklungsländern und ehrgeizige Reduktionsziele auszugeben. Ein
besonderes Interesse auch, bei diesem Klimagipfel Kompromisse
herbeizuführen, die diesen Namen auch wirklich verdienen und nicht
nur sind, was angesichts der nichtssagenden Verhandlungsergebnisse in
der Vergangenheit keineswegs nur Umweltaktivisten befürchten: heiße
Luft.



Pressekontakt:
Thüringische Landeszeitung
Chef vom Dienst
Norbert Block
Telefon: 03643 206 420
Fax: 03643 206 422
cvd@tlz.de


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