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Qualitypool: Nordrhein-Westfalen erhöht kurzfristig die Grunderwerbsteuer um 30 Prozent (FOTO)

Geschrieben am 01-12-2014

Lübeck (ots) -

Steigende Grunderwerbsteuer bremst den Investitionswunsch vieler
Immobilieninteressierte aus

Trotz des weiterhin niedrigen Zinsniveaus verteuert sich der
Immobilienerwerb im Saarland und in NRW demnächst noch einmal. In
beiden Bundesländern wird die Grunderwerbsteuer zum 1.1.2015 auf 6,5
Prozent angehoben. In NRW entspricht dies einer Erhöhung um 30
Prozent. Laut der Bundesvereinigung Spitzenverbände der
Immobilienwirtschaft (BSI) wird diese Erhöhung vor allem zu Lasten
junger Familien und Normalverdiener gehen.

Erst im Frühsommer hat Qualitypool darauf hingewiesen, dass neue
Anhebungen bei der Grunderwerbsteuer zukünftigen Häuslebauern die
Entscheidung zum Immobilienerwerb erschweren. Fast 36 Millionen
Deutsche leben derzeit zur Miete. Der Wunsch, ein Heim für sich und
die Familie zu schaffen, liegt da nicht fern. Ein großer Teil der
Mieter träumt von den eigenen vier Wänden. Durch die anhaltend
günstigen Zinskonditionen planen auch immer mehr junge Familien und
Niedrigverdiener, in ihr eigenes Zuhause zu investieren. Doch der
Traum droht durch wachsende Nebenkosten, wie etwa den Anstieg der
Grunderwerbsteuer, zu platzen.

NRW beschließt kurzfristig die Erhöhung auf 6,5 Prozent

Mehrere Bundesländer haben in den letzten Monaten die Erhöhung der
Grunderwerbsteuer durchgesetzt. Umso intensiver wurden jene gelobt,
die es nicht taten. Doch nun hat am 28. Oktober 2014 auch
Nordrhein-Westfalen die Erhöhung beschlossen - und das schon zum 1.
Januar 2015. Das mit rund 17,6 Millionen Einwohnern
bevölkerungsreichste Bundesland hebt die Grunderwerbssteuer gleich um
1,5 Prozentpunkte von 5,0 auf 6,5 Prozent an. Ab Januar müssen
Eigenheimerwerber tiefer in die Taschen greifen und zahlen dann 30
Prozent mehr auf den Kauf ihres Grundstückes, Hauses oder der
Wohnung. Im Saarland lag der Wert bereits bei 5,5 Prozent.

NRW und das Saarland teilen sich ab Januar mit dem bisherigen
Spitzenreiter Schleswig-Holstein Platz eins in der wenig ruhmvollen
Rangliste. Konkret bedeutet dies: Beim Kauf einer Immobilie mit einem
Wert von 150.000 Euro und einem Steuersatz von 6,5 Prozent zahlen,
Häuslebauer in NRW ab Januar 2015 9.750 Euro Grunderwerbsteuer.
Aktuell sind hierfür nur 7.500 Euro fällig. Bei einer Differenz von
2.250 Euro lohnt es sich, der Erhöhung zuvor zu kommen und den
Immobilienkauf noch vor dem Jahreswechsel abzuwickeln.

Immobilienkauf noch in 2014 realisieren

Die Grunderwerbsteuer wird einmalig nach dem notariell
beglaubigten Abschluss des Immobilien- oder Grundstückkaufs für das
Grundstück und mit ihm fest verbundene Bestandteile fällig. Wird also
ein Haus inklusive Grundstück oder eine Wohnung gekauft, fällt die
Steuer sogar auf den gesamten Kaufpreis an. Kauft der Interessent
hingegen zunächst ein unbebautes Grundstück, um dort ein Eigenheim zu
erreichten, fallen die 6,5 Prozent nur auf den Grundstückspreis an.
Die Steuer muss an das jeweils zuständige Finanzamt gezahlt werden.
Erst nachdem das Finanzamt dem Grundbuchamt die Bestätigung des
Zahlungseingangs in einer Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt,
wird der Immobilienerwerber zum Immobilienbesitzer und rechtmäßig ins
Grundbuch eingetragen. Oftmals kümmert sich der beauftragte Notar um
diese Prozedur. Um noch vom alten Steuersatz zu profitieren, lohnt es
sich also, den Kaufprozess noch in 2014 abzuschließen, vorausgesetzt,
das passende Objekt ist bereits gefunden. Generell sollte die Suche
nach der geeigneten Immobilie nicht überhastet angegangen werden.

Grunderwerbsteuer durch mobile Einbauten sparen

Wird ein bereits teilweise oder komplett eingerichtetes Objekt,
also eine Bestandsimmobilie, übernommen, kann der Käufer mobile
Einbauten geltend machen und deren Wert vom Kaufpreis abziehen. Unter
die Kategorie "mobile Einbauten" fallen: Kamine, Markisen,
Einbaumöbel wie Küchen oder Schränke und Saunen. Durch die Minderung
des Kaufpreises verringert sich auch die Grunderwerbssteuer. Mehr als
15 Prozent des Gesamtkaufpreises wird vom Finanzamt jedoch nicht als
Minderung akzeptiert.

Über die Qualitypool GmbH

Die Qualitypool GmbH gehört zum Hypoport-Konzern und ist der
unabhängige Maklerpool mit mehr als 700 aktiven Maklern. Als einer
der führenden Maklerpools bietet die Qualitypool GmbH ihren Maklern
ein breites Portfolio an Produkten zur Finanzierung, Versicherung und
Geldanlage. Qualitypool ist eine 100%ige Tochter des an der
Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters
Hypoport AG.



Pressekontakt:
Sven Westmattelmann
Communications Manager
Tel.: +49 (0)30 / 42086 - 1935
Mobil: +49(0)151 / 5802 - 7993
Fax: +49 (0)30 / 42086 - 1999
E-Mail: pr@qualitypool.de

Qualitypool GmbH
Hansestraße 14
23558 Lübeck
Internet: www.qualitypool.de


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