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Streik-Marathon in Deutschland: Travel Industry Club fordert GDL und Cockpit zum Handeln und Umdenken auf

Geschrieben am 20-10-2014

Frankfurt (ots) - TIC-Präsident Dirk Bremer ist vom ignoranten
Verhalten der Gewerkschaften im Bahn- und Flugverkehr enttäuscht /
Die Gewerkschaften sind aus seiner Sicht die großen Verlierer

Die Streiks der Lokführer und Piloten überschatten derzeit den
Reiseverkehr in ganz Deutschland. Unzählige Zugausfälle am
vergangenen Wochenende sorgten für großen Frust bei vielen Reisenden
- und das zu Beginn der Herbstferien in sieben deutschen
Bundesländern. Nachdem die Lokführer ihre Arbeit heute wieder
aufnehmen, beginnt der Streik der Lufthansa-Piloten erst. Das Handeln
der Gewerkschaften in dieser Sache hält der Präsident des Travel
Industry Club, Dirk Bremer, für verantwortungslos. Gerade zum Start
der Herbstferien in mehreren deutschen Bundesländern sind einfach zu
viele Menschen von Zug- und Flugausfällen betroffen. Ob die
Gewerkschaften von ihrem radikalen Vorgehen letztendlich profitieren
können, ist für ihn äußerst fraglich.

Gewerkschaft schneidet sich ins eigene Fleisch

"Was derzeit im Bahn- und Flugverkehr passiert, ist kein gutes
Zeugnis für unser Land. Selbstverständlich gilt das Streikrecht für
alle, trotzdem sollte die Gewerkschaft abwägen, ob und inwiefern sie
ihren Klienten und letztendlich sich selbst mit solchen
Erpressungsversuchen hilft", meint Dirk Bremer zu den Streiks.
"Kunden und Arbeitnehmer werden durch die Streiks gleichermaßen
geschädigt. Gerade wenn die Konjunktur schwächelt, treffen Streiks
die Reise- und Mobilitätsindustrie. Bahnfahrer steigen auf Fernbusse
um und die Kunden der Lufthansa wechseln zur Konkurrenz. Das kann
nicht das Anliegen einer vernünftigen Arbeitnehmervertretung sein",
so Bremer weiter.

Sollte Arbeitsministerin Andrea Nahles ihr angekündigtes Gesetz
zur Tarifeinheit tatsächlich auf den Weg bringen, wird künftig der
Einfluss von kleinen Gewerkschaften wie der GDL deutlich
eingeschränkt.

Hintergrundinformation:

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich
als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem
Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert
sind. Die rund 670 persönlichen Mitglieder (Stand Oktober 2014) sind
führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören
Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern,
Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern,
Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und
akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer
"Think Tank" der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die
wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der
Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei
verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende,
wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und
wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der
Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und
Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und
der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet
Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der
Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende
öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen
sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.



Pressekontakt:
Helen Bardtenschlager, Leiterin der Geschäftsstelle
Telefon: +49 69-9511 997 12
Helen.Bardtenschlager@travelindustryclub.de


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