(Registrieren)

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Jeder zweite Kaufinteressent kennt die Höhe der Grunderwerbsteuer nicht

Geschrieben am 06-08-2014

Berlin (ots) - Beim Kauf einer Immobilie werden Steuern fällig,
die oftmals einen fünfstelligen Betrag erreichen. Anfang des Jahres
haben viele Bundesländer den Steuersatz angehoben; aktuell wurde er
in Hessen von 5 auf 6 Prozent erhöht. Dennoch weiß jeder zweite
Kaufinteressent in Deutschland nicht, wie hoch die Grunderwerbsteuer
in seinem Bundesland ist. Das ergab eine aktuelle Umfrage von
ImmobilienScout24 unter 1.200 Kaufinteressenten.

Nur 49 Prozent der Befragten kennen die Höhe der Grunderwerbsteuer
in ihrem Bundesland genau und können somit berechnen, welche
zusätzlichen Kosten beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses auf sie
zukommen. Weitere 27 Prozent können den Steuersatz nach eigenen
Angaben nur ungefähr abschätzen. Jeder vierte Kaufinteressent weiß
überhaupt nicht, welcher Betrag beim Immobilienkauf an den Fiskus
gezahlt wird.

"Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und
6,5 Prozent des Kaufpreises", erläutert Ralf Weitz, Geschäftsleiter
Baufinanzierung bei ImmobilienScout24. "Da kommt schnell ein
fünfstelliger Betrag zusammen, den jeder Immobilienkäufer bei seinen
Berechnungen unbedingt beachten sollte."

So fallen beispielsweise bei einem Immobilienpreis von 250.000 EUR
in Bayern und Sachsen (Steuersatz 3,5 Prozent) 8.750 EUR
Grunderwerbsteuer an, in Schleswig-Holstein (Steuersatz 6,5 Prozent)
sogar 16.250 EUR.

"Es ist essentiell, sich vor dem Immobilienkauf intensiv mit den
Nebenkosten zu befassen, um keine böse Überraschung zu erleben",
mahnt Professor Steffen Sebastian, Lehrstuhl für
Immobilienfinanzierung der Universität Regensburg. "Neben der
Grunderwerbsteuer kommen noch Kosten für Notar und Grundbuchamt sowie
gegebenenfalls die Maklerprovision hinzu. Diese Posten müssen von
Anfang an mit einkalkuliert werden."

ImmobilienScout24 befragte im Juli 2014 1.200 Kaufinteressenten.
Die Ergebnisse im Detail:

Kennen Sie die Höhe der Grunderwerbsteuer in Ihrem Bundesland?

- Ja, weiß ich sofort. 49 Prozent
- Kann ich ungefähr einschätzen. 27 Prozent
- Da muss ich raten. 20 Prozent
- Was ist die Grunderwerbsteuer? 4 Prozent



Pressekontakt:
Jenny Walther
Immobilien Scout GmbH
Fon 030 / 24 301 - 12 83
E-Mail: presse@immobilienscout24.de
Pressemitteilungen als RSS-Feed abonnieren:
http://www.immobilienscout24.de/news/rss-feed/pm
Presseservice auf der Website: http://www.immobilienscout24.de/presse


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

540794

weitere Artikel:
  • Gekauft wie gesehen? - Wie sich Verkäufer einer Gebrauchtimmobilie wirksam vor Haftungsrisiken schützen Koblenz (ots) - Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs lässt Verkäufer einer gebrauchten Immobilie aufhorchen. Der Fall macht die Haftungsrisiken für Verkäufer deutlich und zeigt, wie wichtig es ist, sich vor einer solchen Haftung effektiv zu schützen. Im Fall einer geerbten Immobilie, die später verkauft wurde, stellte sich heraus, dass das Haus schwammbefallen war. Die Verkäuferin verlor infolge des Verkaufs ihr Eigentum und sollte obendrein noch die Kosten der Mängelbeseitigung übernehmen, die weit über den erhaltenen Kaufpreis mehr...

  • Dr. Klein: Bundesländer ziehen Häuslebauern Eigenkapital aus der Tasche - Finanzierungskosten steigen (FOTO) Lübeck (ots) - Auch Hessen und Saarland wollen dieses Jahr noch die Grunderwerbsteuer anheben Wohneigentum ist in den meisten Regionen noch erschwinglich - trotz steigender Immobilienpreise. Möglich ist dies nicht zuletzt durch das historisch niedrige Zinsniveau. Steigende Kaufnebenkosten wie die Grunderwerbsteuer erschweren jedoch Interessenten die Eigentumsbildung und wirken investitionshemmend. "Der Erwerb von Wohneigentum ist ein wichtiger Bestandteil der privaten Altersvorsorge", so Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher mehr...

  • Heidelberg stellt sich im Bereich der Weiterverarbeitungsmaschinen neu auf Heidelberg (ots) - -Postpress Packaging: verbesserte Wettbewerbsfähigkeit durch strategische Partnerschaft mit chinesischem Hersteller -Postpress Commercial: Restrukturierung des Geschäfts mit Falzmaschinen, Einstellung aller weiteren eigenen Produkte und Schließung des Standorts Leipzig -Ergebnisverbesserung durch Neuaufstellung von in Summe rund 30 Mio. Euro pro Jahr größtenteils ab dem folgenden Geschäftsjahr erwartet -Wichtiger Schritt zur Erreichung des EBITDA-Margenziels von mindestens 8 Prozent im GJ 2015/2016 mehr...

  • LBS West erwartet Preissteigerungen am Bremer Wohnungsmarkt / empirica-Studie zu Kaufpreisen in Bremen / Finanzieren derzeit günstiger als Mieten (FOTO) Münster (ots) - Am Bremer Wohnungsmarkt ist Kaufen derzeit günstiger als Mieten. Das bestätigte die LBS Westdeutsche Landesbausparkasse am Mittwoch bei ihrer Pressekonferenz anlässlich der Fusion mit der LBS Landesbausparkasse Bremen AG. Durch die weiterhin geringe Neubautätigkeit und die steigende Nachfrage nach Wohneigentum rechnen die LBS-Experten jedoch mit Preissteigerungen. Laut einer empirica-Studie im Auftrag der LBS West liege der mittlere Standardpreis für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser in Bremen derzeit mehr...

  • Auf Nummer sicher gehen / Schnell und sicher schuldenfrei sein dank Volltilger-Darlehen München (ots) - Ideale Zinsbedingungen für kosten- und sicherheitsbewusste Bauherren und Eigenheimerwerber: Die Zinsen für Baugeld befinden sich momentan über alle Laufzeiten hinweg auf Jahrestief. "Für Immobilienkäufer, die absolute Kalkulationssicherheit wollen und unveränderte Darlehensraten bis zur kompletten Schuldenfreiheit wünschen, sind Volltilger-Darlehen eine attraktive Lösung", weiß Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. Wie so genannte Voll- mehr...

Mehr zu dem Thema Finanzen

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

Century Casinos wurde in Russell 2000 Index aufgenommen

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht