(Registrieren)

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Syrien

Geschrieben am 21-04-2014

Bielefeld (ots) - Syrien hat keine Wahl. Baschar al-Assad hat für
den 3. Juni Präsidentenwahlen ansetzen lassen und dafür gesorgt, dass
es am Ende wohl nur einen Kandidaten gibt - ihn selbst. Außerdem
herrscht im gesamten Land de facto Kriegsrecht - ausgeübt von sehr
unterschiedlichen Mächten, die nur eines eint, ihre Gnadenlosigkeit.
Wer wollte da in Assads Restreich etwas anderes wählen als den
Diktator? Und wer würde sich in den vermeintlich »befreiten« Gebieten
trauen, Assad seine Stimme zu geben? Tatsächlich hat der
Kriegsverbrecher, Völkermörder und Giftgasnutzer immer noch
überzeugte Anhänger. Er schützt in der Tat bestimmte Gruppen im
Vielvölkerstaat Syrien vor den Übergriffen von Islamisten. Die haben
nicht nur christliche Kirchen zerstört, sondern töten auch massenhaft
Menschen, die nicht unter der Scharia leben wollen. Assads
Terminsetzung ist ein schwerer Rückschlag für die Bemühungen um eine
Übergangsregierung und vielleicht sogar Frieden auf mittlere Sicht.
Assad signalisiert, dass er die schwindende Macht auf keinen Fall und
mit niemand teilen will.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

523462

weitere Artikel:
  • Weser-Kurier: Zum Straßenbau in einem Schutzgebiet bei Bensersiel schreibt Peter Mlodoch im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 22. April 2014: Bremen (ots) - Was für eine Zwickmühle: Da existiert seit Jahren eine Umgehungsstraße um Bensersiel. Sie vermeidet Lärm und Feinstaub, ist ein Segen für Einwohner und Urlaubsgäste. Doch die Straße ist absolut illegal, hätte nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts nie gebaut werden dürfen. Die Richter erteilten allen Tricks bei der Abgrenzung des Vogelschutzgebietes eine eindeutige Abfuhr. Und was tun Kommune und Land? Sie scheinen den Richterspruch komplett ignorieren zu wollen. Gemeinsam versuchen sie es einfach noch mal. Wieder mehr...

  • Westfalenpost: Umweltwirtschaft Von Stefan Hans Kläsener Hagen (ots) - Als Sigmar Gabriel noch Bundesumweltminister war, da sprach er unermüdlich davon, dass die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands in der Versöhnung von Ökologie und Ökonomie läge. Das war damals etwas vollmundig, und wie wir wissen, klappt das in Deutschland auch noch nicht so recht. Die Energiewende ist eher ein Wendegewürge, aber wir Deutschen wären schlechte Deutsche, wenn wir das nicht irgendwie noch hinbekämen. Wird schon werden. Wenn nun der Vizekanzler mit einer Delegation von Wirtschaftsvertretern im Riesenreich mehr...

  • Schwäbische Zeitung: Auch Firmen müssen beweglich sein - Kommentar Ravensburg (ots) - Elterngeld und Elternzeit erlauben es jungen Vätern und Müttern, sich in den ersten Monaten intensiv um den Nachwuchs zu kümmern. Wollen beide Elternteile dann zurück in den Beruf, gibt es aber noch Hürden. Der Anspruch auf einen Kita-Platz behebt sie nicht: Er besteht nur für eine Halbtagsbetreuung. Das hilft vielen Familien nicht weiter. Ein Rechtsanspruch auf reduzierte Arbeitszeit stößt in diese Lücke. Aktuell können Arbeitgeber ihn mit Verweis auf "dringende betriebliche Gründe" verweigern. Mit dem Rechtsanspruch mehr...

  • Westfalenpost: Für die Infrastruktur zahlen wir schon Steuern Von Harald Ries Hagen (ots) - Bislang konnte der deutsche Autofahrer gelassen abwarten: Außer der CSU wollte ohnehin keine Partei eine Pkw-Maut, und es schien schwer vorstellbar, dass es Verkehrsminister Alexander Dobrindt gelingen könnte, ein Modell vorzulegen, dass deutsche Autofahrer nicht zusätzlich belastet (so verlangt es der Koalitionsvertrag) und zugleich Ausländer nicht diskriminiert (das würde die EU nicht akzeptieren). Doch nun wird es langsam bedrohlich: Aus den Reihen der SPD schlägt ein Ministerpräsident, der Schleswig-Holsteiner mehr...

  • Rheinische Post: Die Last mit der Steuer Kommentar Von Martin Kessler Düsseldorf (ots) - Der deutsche Staat schwimmt im Geld. So lassen sich die neuesten Prognosen zu den künftigen Steuereinnahmen prägnant auf den Punkt bringen. Das ist erfreulich, weil der Finanzminister im kommenden Jahr zum ersten Mal seit 1969 den Haushalt ausgleichen kann. Es birgt aber auch Gefahr, weil Geld bekanntlich sinnlich macht - vor allem ausgabefreudige Politiker, die ihre Wiederwahl anstreben. Der Staat sollte besser den Bürgern einen Teil des zusätzlichen Geldes zurückgeben. Denn die Steuerquote wächst schon seit einigen mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht