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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Mehr Neuzugänge bei der Rente mit 63 als erwartet Paket mit Schattenseiten ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Geschrieben am 24-02-2014

Bielefeld (ots) - Es ist keinem 63-Jährigen zu verdenken, dass er
seinen Rentenbeginn mit allen Mitteln bis zur Jahresmitte 2014
hinauszögert, denn erst ab dem 1. Juli soll es die abschlagsfreie
Rente mit 63 Jahren geben. Doch das verstärkt die Gefahr, dass die
Kosten des Rentenpakets weiter nach oben klettern. Schon jetzt ist es
so, dass die Verbesserungen bei der Mütterrente, die abschlagsfreie
Rente mit 63, die Erhöhungen bei der Erwerbsminderungsrente und den
Reha-Mitteln rund zehn Milliarden Euro pro Jahr kosten werden. Dabei
machen die Mütterrente und die Rente mit 63 den Löwenanteil dieser
zusätzlichen Summe aus. Es ist ja nicht so, dass den Menschen nach
einem langen Arbeitsleben eine bessere Rente nicht zu gönnen wäre.
Aber diejenigen, die heute jung sind, wollen in Zukunft auch noch
auskömmliche Renten haben. Doch das wird schwieriger: Denn die
Rentenbeiträge werden ab 2018 steiler steigen als geplant, und das
Rentenniveau wird 2030 stärker sinken als erwartet. Das sind die
Schattenseiten des Rentenpakets. Es fällt noch ein weiterer Schatten:
Die OECD hat jüngst darauf hingewiesen, dass in Deutschland besonders
Frauen von Altersarmut bedroht sind. Doch für die wird es wohl nichts
mit der "solidarischen Lebensleistungsrente". Dafür fehlt der Großen
Koalition das Geld - das ist schon jetzt absehbar.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de


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