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Mehr Fernwärme für Hamburg / Festakt mit Bürgermeister Scholz zum Start der Wärme aus Biomasse

Geschrieben am 13-09-2012

Hamburg (ots) - In der Müllverwertung Borsigstrasse hat am
Donnerstag die Auskopplung von Fernwärme aus der Biomasseanlage
begonnen, mit der umgerechnet weitere 15.000 Hamburger Wohneinheiten
versorgt werden können. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz
feierte gemeinsam mit dem Vorstand der Vattenfall Europe Wärme AG,
Gunther Müller und dem Vattenfall-Generalbevollmächtigten Pieter
Wasmuth die Erweiterung der Fernwärmeauskopplung. Durch die
Umstellung der Biomasseanlage (Linie 3) von reiner Stromerzeugung auf
umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung können neue Kunden an das
Hamburger Fernwärmenetz angeschlossen und mit Wärme versorgt werden.

Mit der Nutzung industrieller Abwärme setzt Vattenfall ein
weiteres Versprechen aus dem Energiekonzept mit dem Hamburger Senat
um. Im Bereich der Fernwärmeversorgung können im Vergleich zur
Erzeugung in konventionellen Heizkesseln durch den Einsatz von
Biomasse rund 26.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: "Die Umstellung der
Biomasseanlage Borsigstraße auf umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung
ist Grundlage, damit Kunden mit CO2-neutraler Wärme versorgt werden.
Vattenfall und der Hamburger Senat realisieren heute einen wichtigen
Teil aus den Vereinbarungen zur Hamburger Energiewende. Und Hamburg
unterstreicht seinen guten Ruf, was die Entwicklung technischer
Umweltschutzmaßnahmen und moderner Energienutzung betrifft."

Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG:
"Die Fernwärmeauskopplung aus der Linie 3 ist ein weiterer
Meilenstein der Energiewende in Hamburg. Neben der Integration
Erneuerbarer Energien spielt die Energieeffizienz eine entscheidende
Rolle. Nur wenn es uns gelingt, dass Maximum aus den Brennstoffen
herauszuholen, werden wir bei der Energiewende erfolgreich sein. In
Hamburg sind wir auf einem guten Weg."

Gunther Müller, Vorstand der Vattenfall Europe Wärme AG: "Nach dem
Bau der Gas- und Dampfturbinen-Anlage in Tiefstack und dem Rückbau
des Dampfnetzes gehen wir mit der Fernwärmeauskopplung heute den
nächsten Schritt zur weiteren Verbesserung der Fernwärme in Hamburg.
Mit dem Bau des Innovationskraftwerks und dem Speicherausbau werden
wir in den kommenden Jahren einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der
Klimaschutzziele der Hansestadt leisten."

Die Biomasse, die in der MVB zum Einsatz kommt, wird aus Altholz
gewonnen. Unternehmen in der Region verarbeiten beispielsweise
Dachstühle, Fenster und Türen aber auch sortierten Sperrmüll zu
Holzhackschnitzeln. Aus diesem Brennstoff werden dann 20 Megawatt
Strom und die Wärme für umgerechnet 15.000 Haushalte erzeugt. Bei
Volllastbetrieb werden rund 20 Tonnen Holz pro Stunde verwertet. Das
Fernwärmenetz in Hamburg stützt sich auf eine Infrastruktur von über
800 Kilometern Rohrleitung und verteilt sich auf ein Hauptnetz und
zwei sogenannte "Inselnetze", die aus zwei Blockheizkraftwerken
gespeist werden. Der Ausbau der Fernwärmeversorgung ist ein zentraler
Bestandteil des Hamburger Energiekonzepts zur Verringerung der
Kohlendioxidemissionen. Bis 2020 sollen über das Hamburger
Fernwärmenetz 500.000 Wohneinheiten mit Wärme versorgt werden Heute
sind es 444.000.

Bildmaterial stellen wir gerne zur Verfügung.



Pressekontakt:
Stefan Kleimeier, Vattenfall Europe AG, Media Relations Hamburg
Telefon 040 6396 2732, Fax 040 6396 2770,
stefan.kleimeier@vattenfall.de


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