(Registrieren)

Die Ukraine beginnt kommerziellen Goldabbau

Geschrieben am 10-08-2011

Kiew, Ukraine (ots/PRNewswire) -

Laut dem Vertreter desStaatlichen Dienstes für Geologie und
Bodenschätze der Ukraine, Eduard Stawizki, will die Ukraine in diesem
Jahr mit der industriellen Förderung von Gold beginnen. Das
Ministerium bestätigte offiziell, dass die Ukraine über geschätzte
Goldvorräte von 2.500 - 3.000 Tonnen verfügt.

Der Staatliche Dienst für Geologie und Bodenschätze der Ukraine
begründete die Entscheidung zum Abbau der ukrainischen Goldvorkommen
mit dem radikalen Anstieg des weltweiten Goldpreises.

Zurzeit importiert die Ukraine jährlich rund 5 Tonnen Gold,
fördert jedoch selbst kein Gold. Das Ministerium geht davon aus, dass
sich diese Zahl durch den kommerziellen Abbau eigener
Goldlagerstätten um ein Drittel reduzieren lässt. Es wird erwartet,
dass die Ukraine in drei bis fünf Jahren mindestens eine Tonne Gold
fördern und ihre Produktionskapazität schrittweise steigern wird. Die
heimische Goldproduktion soll laut offizieller Meldung des
Ministeriums in diesem Jahr beginnen.

Der Goldabbau soll in der West-Ukraine und in der Region
Kirowohrad [Zentral-Ukraine - Anm. d. Red.] beginnen. Experten
schätzen die Goldressourcen der Ukraine auf 400 Tonnen in den
Karpaten (West-Ukraine) und 500 Tonnen im Donezbecken (Ost-Ukraine).
Die restlichen Lagerstätten liegen in den Regionen Kirowohrad und
Dnipropetrowsk sowie auf der Krim-Halbinsel.

Im März 2008 überstieg der Goldpreis zum ersten Mal einen Wert
von 1.000 USD pro Unze und stieg in den nachfolgenden drei Jahren um
70 % an. Trotz der Tatsache, dass der Goldpreis nach dieser Spitze
fluktuierte und kurz danach um fast 30 % fiel, stieg er in den
darauffolgenden Jahren wieder kontinuierlich an.

Am 6. Juni 2011 erreichte Gold mit einem Preis von 1.549 USD pro
Unze einen neuen Höchststand. Am 8. August 2011 erreichte der
Goldpreis 1.693 USD und brach den Rekord von 1.700 USD einige Stunden
später. Die Steigerung von knapp 9 % in nur zwei Monaten ist eine der
bedeutendsten Wachstumsraten des Goldpreises in der Geschichte.

Traditionellerweise wurde Gold als Mittel beim Geldwechsel
verwendet. Trotz der Ersetzung des Goldstandards durch den
Dollarstandard bleibt Gold eine wichtige nationale Reserve. Besonders
in Krisenzeiten stockt jeder Staat seinen Goldbesitz auf, um seine
finanzielle Position abzusichern.

Offizielle Website des Staatlichen Dienstes für Geologie und
Bodenschätze der Ukraine http://www.dgs.kiev.ua



Pressekontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie von Maria Ivanova,+380443324784,
news@wnu-ukraine.com, Projektleiterin bei Worldwide NewsUkraine


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

346590

weitere Artikel:
  • International St. Gallen Expert Panel Highlights Importance of Molecular Subtyping in Breast Cancer Treatment Irvine, California and Amsterdam (ots/PRNewswire) - Panel's Recommendations Reinforce Clinical Value of Tests Such as BluePrint(R) Agendia, a commercial-stage molecular cancer diagnostics company, today announced that the 12th St. Gallen International Breast Cancer Conference (2011) Expert Panel's recommendations highlight the value of molecular subtyping - classifying patients by the particular biological subtype of their tumor - in guiding treatment decisions for breast cancer patients. According to the panel, "it is mehr...

  • Smart AdServer veröffentlicht neue mobile Werbeformate - Starker Fokus auf HTML5, Video und 3rd Party Rich Media Integration Berlin (ots) - August 2011 - Smart AdServer, führender Anbieter von AdManagement Lösungen hat eine neue Version des Software Development Kits (SDK) für iOS Application Entwickler veröffentlicht. Das iOS SDK V3.0 bietet neue Werbeformate, vereinfachte Integrationsmöglichkeiten zu 3rd Party Netzwerken und vielfältige neue Video und Rich Media Funktionalitäten. Insgesamt werden fünf vollständig neue Werbeformate präsentiert. Eines der spannendsten ist, aufgrund der hohen Interaktionsraten, das sog. Bounce Ad. Das Bounce Ad erlaubt mehr...

  • Der Tagesspiegel: Solon-Chef warnt vor Insolvenz Berlin (ots) - Der Berliner Solarkonzern Solon hat vor einer Insolvenz gewarnt, sollte er sich nicht mit den Banken über die Verlängerung eines Kredites von 275 Millionen Euro einigen, der Ende des Jahres ausläuft. "Die Gespräche verlaufen gut und konstruktiv", sagte Solon-Chef Stefan Säuberlich dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe). Er habe den Gläubigern zuletzt den Zeitplan einer Restrukturierung vorgestellt. Er sei zuversichtlich, dass man sich im vierten Quartal auf eine Verlängerung des Kredits verständigen könne. "Gelingt mehr...

  • Der Gesundheitsdienstleister spectrumK organisiert Selektivvertrag "medaktiv ExtraCheck Diabetes Auge" für 62 Krankenkassen mit über fünf Millionen Versicherten Berlin (ots) - Diabetesbedingte Folgeerkrankung vermeiden durch frühzeitige Augendiagnostik: Erhöhte Blutzuckerwerte sind in vielen Fällen der Auslöser von Organschäden. Menschen, deren Augen davon betroffen sind (diabetische Retinopathie), können unbehandelt sogar erblinden. Im Namen von zunächst 15 Krankenkassen hatte spectrumK mit dem Berufsverband der Augenärzte e.V. bereits zum 1.1.2010 einen Versorgungsvertrag nach § 73c SGB V zur Früherkennung diabetesbedingter Folgeerkrankungen geschlossen. Dieser Vertrag mehr...

  • Westdeutsche Zeitung: Der Atomausstieg und seine Folgen für die Energiekonzerne = Von Lothar Leuschen Düsseldorf (ots) - Einerseits erwartet Eon einen Gewinn von mehr als zwei Milliarden Euro, verspricht jedem Anleger einen Euro Dividende pro Aktie. Andererseits will der Energiekonzern mittelfristig 11 000 Stellen abbauen, viele davon in Deutschland. Da zeigt der Kapitalismus wieder seine hässliche Fratze. Die Aktionäre sahnen ab, die Beschäftigten verlieren ihre Arbeit. So sieht das aus. Aber nur auf den ersten Blick. Die plumpe Kapitalismuskritik ist im Fall Eon ebenso eindimensional wie unangebracht. Sie vermischt die Blickrichtungen. mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht