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Der Tagesspiegel: Audi-Chef erwartet billigere E-Autos

Geschrieben am 11-05-2011

Berlin (ots) - Audi-Chef Rupert Stadler geht davon aus, dass die
Preise für Elektrofahrzeuge deutlich sinken werden. "Die Preise für
E-Autos werden in den kommenden zehn, zwanzig Jahren gewaltig
fallen", sagt Stadler dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe). Insgesamt
sei er jedoch skeptisch, was die Technologie angeht: "Es werden
sicher Elektroautos in relevanten Stückzahlen unterwegs sein", sagte
er. "Ich denke aber, dass Hybridtechnologien mehr Potenzial haben.
Wenn wir in den nächsten Jahren keinen Quantensprung in der
Technologie erleben, wird es das reine E-Auto hauptsächlich in der
Innenstadt geben, weil die Batterietechnologie der Reichweite einfach
Grenzen setzt." Für die Zukunft kann sich Stadler aber auch andere
Antriebsformen vorstellen. "In zwanzig, dreißig Jahren fahren wir
vielleicht mit Wasserstoff."

Auch beim Thema Carsharing zeigte sich der Audi-Chef skeptisch.
"Es wird immer Menschen geben, die ihr eigenes Auto besitzen wollen,
denn ein Automobil ist ein sehr emotionales Gut." Das Leihauto könne
sich außerdem als Bumerang erweisen. "Vielleicht führt dies zukünftig
zu noch mehr Verkehr. Wenn es sehr günstig wird, ein Auto zu mieten,
dann werden das auch Menschen tun, die heute ganz darauf verzichten."
Ganz ignorieren will Audi das Thema jedoch nicht. "Wir sind an
verschiedenen Ecken unterwegs, mit Pilotprojekten zu einer Form des
Carsharings und neuen Leasing-Modellen, bei denen der Kunde nur dann
zahlt, wenn er das Auto wirklich bewegt." Nach Einschätzung Stadlers
werden Autos der Zukunft stärker vernetzt sein, "nicht nur mit dem
Internet, auch mit anderen Fahrzeugen, Parkhäusern oder Ampeln".

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909



Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-29021 14013
E-Mail: cvd@tagesspiegel.de
 


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