(Registrieren)

Neue OZ: Kommentar zu Island / Referendum

Geschrieben am 10-04-2011

Osnabrück (ots) - Eiskalt erwischt

Arme Isländer. 12 000 Euro pro Kopf sollen sie, vor Steuern und
Zinsen, zahlen, um für die Verluste der Pleitebank Icesave
aufzukommen. Dass sie dies erneut abgelehnt haben, ist nur
verständlich. Schließlich geht es um Verbindlichkeiten einer
Privatbank, die nicht einfach Steuerzahlern aufgebürdet werden
können. Man darf gespannt sein, wie europäische Gerichte den Fall
bewerten.

Auf politischer Ebene stehen die Chancen, Zahlungen vermeiden zu
können, indessen schlecht. Denn es ist kaum anzunehmen, dass das in
die EU strebende Island es sich dauerhaft mit den Regierungen in
London und Den Haag verscherzen will. Diese haben 340 000 britischen
und niederländischen Icesave-Kunden die verlorenen Einlagen
erstattet. Auch sie stehen unter dem Druck ihrer Steuerzahler. Doch
zugleich sitzen sie am längeren Hebel. Denn abgesehen von der Frage
der EU-Mitgliedschaft geht es um das Vertrauen der Kapitalmärkte. Und
dafür ist das Signal nötig, dass das Geld von vielen Tausend Konten
nicht einfach verschwinden kann.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

325835

weitere Artikel:
  • The Next Generation in Bilevel Therapy Now Available on ResMed's Award-Winning S9(TM) Platform Oslo, Norway (ots/PRNewswire) - ResMed , a leading developer, manufacturer, and distributor of sleep and respiratory medical equipment, announced the launch of its next generation bilevel therapy devices. "We are proud to announce the launch of the bilevel range of products on the S9(TM) platform, our latest and most innovative flow generator system for treating respiratory disorders including sleep-disordered breathing (SDB). Now, for the first time in our history, patients have one platform that can treat obstructive sleep apnea, mehr...

  • Ein Zensus - mehr als 500 Erhebungsstellen und 80 000 Interviewer/-innen Wiesbaden (ots) - Der Zensus 2011, die moderne Volkszählung, wird von vielen Akteuren gemeinsam durchgeführt: 15 Statistische Ämter des Bundes und der Länder, die Kommunen mit ihren mehr als 500 Erhebungsstellen sowie rund 80 000 Interviewerinnen und Interviewer sind ein Team für den Zensus 2011. Beim registergestützten Zensus 2011 werden in erster Linie Daten aus den Registern der Meldebehörden und der Bundesagentur für Arbeit herangezogen. Ergänzend dazu werden neben der postalischen Befragung bei der Gebäude- und Wohnungszählung mehr...

  • Erneuerbare Energien deckten 2010 rund 17% des deutschen Stromverbrauchs Wiesbaden (ots) - Erneuerbare Energien hatten in Deutschland 2010 einen Anteil von 16,9% am Bruttostromverbrauch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen anlässlich der Europäischen Woche für nachhaltige Energie - die vom 11. bis 15. April 2011 stattfindet - mitteilt, ist dieser Anteil seit 1990 um mehr als das Vierfache gestiegen. Der Anteil von Kernenergie am Bruttostromverbrauch lag im Jahr 2010 bei 23,3%. Für die Europäische Union (EU) liegen Daten zum Bruttostromverbrauch derzeit bis zum Jahre mehr...

  • EU-Vergleich der Arbeitskosten und Lohnnebenkosten für das Jahr 2010 Wiesbaden (ots) - Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2010 durchschnittlich 29,20 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit im europäischen Vergleich nach Dänemark, Belgien, Schweden, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden auf Rang sieben. Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft zahlten 32% mehr für eine Stunde Arbeit als im Durchschnitt der Europäischen Union, aber 12% weniger als im Nachbarland mehr...

  • 9,5% weniger Unternehmensinsolvenzen im Januar 2011 Wiesbaden (ots) - Die deutschen Amtsgerichte meldeten im Januar 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2 304 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 9,5% weniger als im Januar 2010. Bereits in den Monaten September 2010 bis Dezember 2010 waren die Unternehmensinsolvenzen gegenüber den entsprechenden Vorjahresmonaten zurückgegangen. Die Verbraucherinsolvenzen lagen im Januar 2011 mit 8 453 Fällen um 2,3% höher als im Januar 2010. Insgesamt wurden, zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht