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Anstoß mit Oliver Bierhoff und Steffi Jones für ein Plus an Respekt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung

Geschrieben am 16-03-2011

Bonn/München (ots) -

* Paralympischer Projekttag für Jugendliche mit den Fußball-Idolen
und Ulrich Pfisterer, Cheftrainer der
Blindenfußball-Nationalmannschaft
* Bierhoff: "Was Blindenfußballer leisten, ist eine sportliche
Topp-Leistung"
* Bundesweit angelegte Schulinitiative "Neue Sporterfahrung" mit
Rollstuhlbasketball und erstmalig Blindenfußball startet in
Bayern

Anstoß zum bundesweit angelegten Schulprojekt "Neue
Sporterfahrung" mit Rollstuhlbasketball und erstmalig Blindenfußball:
Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft,
und Steffi Jones, OK-Chefin der FIFA Frauen-WM 2011, machten heute
gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums,
München die Erfahrung ohne Sehvermögen Fußball zu spielen. Angeleitet
wurden sie von Ulrich Pfisterer, Cheftrainer der deutschen
Blindenfußball-Nationalmannschaft und Nationalspieler Marcel Heim
(BFW Würzburg). Als Vorbilder engagieren sich alle fünf für die
herausragenden Leistungen im Behindertensport und für gegenseitigen
Respekt zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.

Mit verbundenen Augen Pässe schlagen, den Ball eng am Fuß führen
und Tore schießen: Oliver Bierhoff und Steffi Jones machten sich mit
den technischen Grundlagen des Blindenfußballs vertraut und sammelten
gemeinsam mit den Jugendlichen positive Erfahrungen beim
Hallenfußball-Kick der etwas anderen Art. "Was Blindenfußballer
leisten, ist eine sportliche Topp-Leistung. Ihr Gefühl für den Raum
und ihre Intuition am Ball ist beeindruckend. Ich habe großen Respekt
vor ihrem Engagement und ihrer Klasse", zeigte sich Oliver Bierhoff
beeindruckt

Bei der paralympischen Disziplin Blindenfußball geht es genau wie
beim Fußball sehender Spieler darum, den Ball ins gegnerische Tor zu
schießen. Das Sportgerät ist im Inneren mit Rasseln gefüllt und auf
diese Weise hörbar. "Gerade koordinativ und technisch anspruchsvolle
Sportarten wie Blindenfußball werden in der Öffentlichkeit oft
unterschätzt", sagt Ulrich Pfisterer. "Solch ein Projekttag mit
außergewöhnlichen Sportarten ist eine wertvolle Erfahrung für junge
Menschen." Ergänzt wurde der Projekttag durch Rollstuhlbasketball
unter Anleitung der Nationalspieler Florian Fischer und Uli Schmölz
vom USC München.

Die "Neue Sporterfahrung" vermittelt jungen Menschen, welche hohen
Anforderungen sich bei paralympischen Sportarten stellen. Durch die
neuen Bewegungserfahrungen soll Verständnis für unterschiedliche
Lebenssituationen geweckt und Werte wie Fairness, Toleranz und
Respekt gestärkt werden. Oliver Bierhoff: "Die Aktion zeigt, was
Menschen mit Behinderung im Sport und auch darüber hinaus in unserer
Gesellschaft leisten können. Blindenfußball steht stellvertretend für
viele beachtliche Beiträge und Leistungen von Menschen mit Handicap.
Die Aktion "Neue Sporterfahrung" ist daher eine gelungene Initiative,
die ich gerne unterstütze."

Steffi Jones weiß aus ihrer aktiven Zeit als Fußballprofi, dass es
sich lohnt, um Anerkennung zu kämpfen: "Ressentiments gegenüber
kickenden Mädchen und Frauen waren früher an der Tagesordnung.
Mittlerweile sind wir akzeptiert und genießen, auch Dank der
diesjährigen Heim-WM, große Aufmerksamkeit. Ich helfe sehr gerne mit,
dass auch der Blindenfußball hierzulande bald seine verdiente
Anerkennung erhält."

Die "Neue Sporterfahrung" ist eine Initiative der Deutschen
Telekom in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband und
dem Deutschen Rollstuhlsportverband. Ab heute startet die Telekom ihr
Engagement in Bayern. Im September folgen Berlin und Brandenburg. Der
Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig
Spaenle, begrüßt das Projekt: "Initiativen wie die Neue
Sporterfahrung geben jungen Menschen ein Gefühl für die Lebenswelt
behinderter Menschen und fördern den fairen Umgang miteinander. Dies
ist für den Zusammenhalt in der Gesellschaft von großem Wert."

Seit Start im Oktober 2009 haben bereits mehr als 220 Schulen und
über 33.000 Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg,
Niedersachsen, Bremen und Hamburg mit Begeisterung und großem
Engagement teilgenommen. Friedhelm Julius Beucher, Präsident des
Deutschen Behindertensportverbandes, unterstreicht den
gesellschaftlich relevanten Ansatz: "Rollstuhlbasketball und
Blindenfußball sind beispielhafte Sportarten, die Spaß machen, junge
Menschen motivieren und das gegenseitige Verständnis fördern. Genau
diese Brücken machen Förderprojekte wie die Neue Sporterfahrung der
Telekom so wertvoll."

Dass die Telekom mit ihrem Engagement richtig liegt, unterstreicht
eine aktuelle repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts
Sport + Markt. Demnach ist es 89 Prozent der Befragten wichtig, dass
Unternehmen soziale Projekte an Schulen unterstützen. 81 Prozent
sprechen sich für die verstärkte Förderung von Integration
behinderter und nicht-behinderter Menschen an den Bildungsstätten aus
und 75 Prozent sind überzeugt, dass Erfahrungen von Schülern in
paralympischen Sportarten soziale Kompetenzen wie Fairness, Respekt
und Toleranz stärken. "Die Förderung von gesellschaftlich relevanten
Projekten liegt uns bereits seit Langem am Herzen. Gerade im und
durch Sport können vor allem bei jungen Menschen wichtige Weichen für
die Toleranzfähigkeit unserer Gesellschaft gestellt werden", erklärt
Stephan Althoff, Leiter Corporate Sponsoring der Deutschen Telekom
AG.

Pressefotos (ab sofort) sowie Bewegtbild-Beiträge für TV und
Online (ab 17:30 Uhr) stehen zum Download bereit unter
http://www.telekom-neue-sporterfahrung.de/medien-downloads.



Pressekontakt:
Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
René Bresgen
Tel.: 0228 181-4949
E-Mail: rene.bresgen@telekom.de

Weitere Informationen für Medienvertreter:
http://www.telekom.com/medien
http://twitter.com/deutschetelekom


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