(Registrieren)

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zur Profiling-Debatte

Geschrieben am 29-12-2010

Frankfurt/Oder (ots) - Sicherheitskontrollen an Flughäfen sind
manchmal unbequem, aber ihren Sinn sehen angesichts der Erfahrungen
mit Terroranschlägen zumindest jene ein, die heil an ihrem Zielort
ankommen wollen. An vielen Flughäfen werden EU-Passagiere und
Nicht-EU-Bürger bereits separat überprüft. Das nun geforderte
Profiling geht einen Schritt weiter: Je nach Herkunft, Zielort oder
Aussehen sollen Fluggäste in Risikogruppen eingeteilt werden. Bärtig,
schwarzhaarig, Visum für Pakistan - ab zur Leibesvisitation? Seitdem
Terrorgruppen zunehmend einheimische Menschen rekrutieren, drohen
solche Raster ins Leere zu laufen. Was Deutschlands Flughäfen
brauchen, ist etwas anderes: Den Blick gut geschulter
Sicherheitsleute, die erkennen, ob ihr Gegenüber aufgeregt ist oder
sich sonst wie verdächtig verhält. Das ist mehr wert als jeder
Generalverdacht. +++



Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

308467

weitere Artikel:
  • BERLINER MORGENPOST: Gleichberechtigung macht Lust auf Kinder - Leitartikel Berlin (ots) - Diese Nachricht geht ans Herz - und kommt im richtigen Moment. Das Lied vom Kind in der Krippe noch im Ohr, die strahlenden Gesichter der Sprösslinge im Weihnachtsglanz noch vor Augen, erfahren wir vom unerwarteten Babyboom in Deutschland. Ist Familie nun doch wieder angesagt? Zeigen die familienpolitischen Maßnahmen wie Elterngeld & Co Wirkung? Oder handelt es sich um einen - zugegeben erfreulichen - Ausschnitt aus der Statistik, der einer detaillierten Analyse nicht standhält? Erstaunlich ist sie schon, die Trendwende, mehr...

  • FT: Krisenkinder - die Zahl der Geburten steigt kräftig an Flensburg (ots) - Krisenkinder - die Zahl der Geburten steigt kräftig an Kommentar von Anette Asmussen In der Krise wuchs der Kinderwunsch: Bestätigen sich die Zahlen von gestern, verzeichnen die Statistiker für 2010 den größten Bevölkerungszuwachs des vergangenen Jahrzehnts. Schon weist das Familienministerium vorsichtig auf seine erfolgreiche Politik der vergangenen Jahre hin. Das Elterngeld habe Gebildete und Gutverdiener endlich wieder für den eigenen Nachwuchs begeistert. Doch viele Experten schütteln den Kopf: Maximal mehr...

  • RNZ: Am Limit - Kommentar zu Bahn/Dividende Heidelberg (ots) - Von Christian Altmeier Mit dem Ziel des Börsengangs fingen die Probleme bei der Bahn an. Der einstige Staatskonzern musste Gewinn abwerfen, um für die Anleger attraktiv zu sein - koste es, was es wolle. Die Folgen des eingeleiteten Sparkurses werden immer dann sichtbar, wenn nicht alles optimal verläuft. Die Bahn fährt am Limit. Zu wenig Züge und zu wenig Personal führen nicht nur in schneereichen Wintern zu Ausfällen und Verspätungen. Auch heiße Sommer oder Probleme bei ICE-Radreifen bremsen die Bahn aus. Die mehr...

  • Ostsee-Zeitung: Kommentar zum statistischen Babyboom in Deutschland Rostock (ots) - Waren es die familienpolitischen Segnungen der Berliner Koalitionen, die den mehr oder minder jungen Familien den entscheidenden Anstoß zur Nachwuchsplanung verliehen? Eher nicht. Dass es einen anhaltenden Babyboom in Deutschland gibt, bleibt zweifelhaft. Es ist eben kein durch und durch kinderfreundliches Land, Kinder sind kein Wohlstandssymbol, sondern ein Armutsrisiko. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass auch immer mal wieder das Kindergeld aufgestockt wird und zusammengerechnet viele Milliarden in die Familienförderung mehr...

  • WAZ: Pflege-TÜV per Gesetz - Kommentar von Daniel Freudenreich Essen (ots) - Die Träger und die Kassen konnten sich auf eine Reform des Pflege-TÜVs nicht einigen. Nun haben sie die Quittung. Gesundheitsminister Rösler will per Gesetz eingreifen. Dieser Schritt war überfällig. Dass der Pflege-TÜV in seiner jetzigen Form wenig bringt, darin sind sich alle Beteiligten einig. Es kann nicht sein, dass der, der viele Arbeitsschritte dokumentiert, so auf eine bessere Gesamtnote kommt. Diese Zeit fehlt am Ende in der Pflege. Zudem sagt penibles Aufschreiben noch nichts darüber aus, wie die Menschen tatsächlich mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht