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CSU-Landsgruppe / Straubinger: SPD- Vorschläge belasten den wirtschaftlichen Aufschwung

Geschrieben am 17-10-2007

Berlin (ots) - Zu den arbeitsmarktpolitischen Vorstellungen des
SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck erklärt der arbeitsmarktpolitische
Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max
Straubinger:

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt kommt sowohl den Personen
über 50 als auch über 55 Jahre zugute. Nach Angaben der Bundesagentur
für Arbeit waren im September 2006 mehr als 1 Million Menschen über
50 Jahre arbeitslos. Im September 2007 ging die Arbeitslosenquote in
dieser Gruppe um mehr als 17 Prozent zurück. Auch die
Arbeitslosenquote bei Personen über 55 Jahre verzeichnete einen
Rückgang um mehr als 20 Prozent.

Angesichts dieses dynamischen Aufwärtstrends am Arbeitsmarkt wird
die Bundesagentur für Arbeit einen kräftigen Überschuss erzielen.
Dieser zu erwartende finanzielle Spielraum erlaubt eine weitere
Beitragssenkung der Arbeitslosenversicherung unter die bereits
beschlossene Senkung auf 3,9 Prozent. Eine Beitragssenkung auf
mindestens 3,5 Prozent ist dauerhaft und ohne Probleme finanzierbar.

Die von der SPD geplanten Veränderungen zur Verlängerung des
Arbeitslosengeldes I bedeuten eine gewaltige Ausgabensteigerung und
sind deshalb in dieser Form abzulehnen. Die CSU fordert ausdrückliche
Kostenneutralität bei Änderungen beim Bezug von Arbeitslosengeld I.
Die Einführung eines Erwerbstätigenzuschusses bedeutet eine weitere
gewaltige Ausgabensteigerung, welche keine zusätzlichen Impulse für
den Arbeitsmarkt erbringen wird. Offensichtlich legt sich die SPD im
Vorfeld ihres Parteitages einen nicht finanzierbaren Wunschzettel in
der Arbeitsmarktpolitik zurecht.

Originaltext: CSU-Landesgruppe
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9535
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9535.rss2

Pressekontakt:
Kontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 24 27
Fax: 030 / 227 - 5 60 23


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