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Diana Golze: Mehr Mittel für Jugendarbeit statt jugendliche Testspitzel

Geschrieben am 15-10-2007

Berlin (ots) - Zur Fortsetzung der Debatte um jugendliche
"Testkäufer" von Alkohol, Tabak und Gewaltvideos erklärt die kinder-
und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Diana Golze:

Es ist bezeichnend für diese Bundesregierung, dass ihr zum
mangelhaften Kinder- und Jugendschutz nichts anderes einfällt, als
Kinder und Jugendliche zu Spitzeln zu erziehen. Ausgeblendet bleiben
die Ursachen dafür, dass Jugendliche mittels Komasaufen der Realität
entkommen wollen oder mit Gewaltvideos die immer brutaler werdende
Ellenbogengesellschaft nachspielen. Die Bundesregierung merkt nicht
einmal, dass sie mit Hartz IV, Ausbildungsplatzmangel und
Jugendarbeitslosigkeit die Grundlagen dafür geschaffen hat. Viele
Jugendliche sehen deshalb keine Zukunftsperspektiven.

Wer das ändern will, muss bei den Ursachen ansetzen. Doch wer
Jugendhilfe und Jugendclubs zusammenstreicht, Bildung privatisiert
und Zukunftschancen einschränkt, darf sich über die Folgen nicht
wundern. Wem dann nur noch Kinderspitzel als instrumentalisierte
Versuchskaninchen und Lockvögel einfallen, der stellt den Kinder- und
Jugendschutz auf den Kopf. Wirksame Gegenmaßnahmen wären die Stärkung
der Medienkompetenz und die Förderung solidarischer Bildung und
sozialen Lernens in inner- und außerschulischen Räumen. Jugendliche
Hilfspolizisten werden nicht gebraucht - mehr Mittel für Jugendarbeit
schon.

Originaltext: DIE LINKE
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/41150
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_41150.rss2

Pressekontakt:
DIE LINKE.
Fraktion im
Bundestag
Hendrik Thalheim
Tel.: 030/22752800
Mobil: 0172/3914261
Mail: pressesprecher@linksfraktion.de


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