(Registrieren)

Exportweltmeister Deutschland sieht Konkurrenz vor allem im eigenen Land

Geschrieben am 12-07-2007

Paris (ots/PRNewswire) -

- Europages Forschungsinstitut veröffentlicht erste Auszüge einer
Studie zum deutschen Exportverhalten

Das Europages-Panorama, Forschungszentrum des führenden
europäischen Online-B2B-Geschäftsverzeichnisses Europages, gibt erste
Ergebnisse seiner durch das Institut OpinionWaydurchgeführten Studie
zum Exportverhalten deutscher klein- und mittelständischer
Unternehmen bekannt. Insgesamt 1007 im Export tätige Firmen hatten
unter anderem auf Fragen danach geantwortet, in welche Länder sie
insbesondere exportieren, worin die Stärken ihrer Exportwaren und
Dienstleistungen liegen sowie wen die Deutschen als ernstzunehmende
Konkurrenz einschätzen. Ein weiterer Teil der Studie untersucht die
Kommunikationsmittel, mit denen die Deutschen im Export bevorzugt
tätig werden.

Die im Rahmen der Europages Studie befragten Unternehmen
beschäftigen in der Mehrzahl 10 bis 49 Mitarbeiter (44%) sowie 50 bis
199 Angestellte (35%). Für nahezu die Hälfte der befragten Firmen
repräsentieren die Exportaktivitäten 40% ihres Umsatzes; fast alle
Unternehmen (97%) sind seit mindestens fünf Jahren im Export tätig.

Dementsprechend optimistisch blicken die befragten Unternehmen in
die Zukunft und rechnen zu 61% mit einer Umsatzsteigerung für das
kommende Jahr. Dabei konzentrieren sich die Deutschen als
Exportweltmeister zu 89% auf den Markt der fünfzehn alten
EU-Mitgliedsstaaten, richten ihre Aufmerksamkeit mit einer
Exporttätigkeit von 57% aber auch auf die neuen EU-Staaten,
Nordamerika (43%), Zentral- und Ost-Asien (43% und 41%). Selbst der
Mittlere Osten, Südamerika und Afrika werden zu 34%, 30%
beziehungsweise 25% mit deutschen Ausfuhrgütern bedacht.

Deutsche Exportunternehmen verlassen sich dabei vor allem auf die
Qualität ihrer Produkte: danach gefragt, worin die Stärken ihrer
Güter und Dienstleistungen liegen, antworteten 90% der Unternehmen
mit "Qualität und Know-How". Dementsprechend fürchten die Deutschen
als Konkurrenten niemanden mehr als sich selbst - ihre Hauptrivalen
auf dem Markt wähnen 66% der befragten klein- und mittelständischen
Unternehmen in den anderen Regionen Deutschlands (5% sogar in der
gleichen Region), nur rund ein Drittel vermutet die Konkurrenz auch
in den fünfzehn alten EU-Mitgliedsstaaten. Die USA, Kanada und Mexiko
schätzen nur 9%, China stufen 8% der befragten Firmen als Bedrohung
für das eigene Exportgeschäft ein.

Die Strategie der deutschen, exportierenden Unternehmen ist es,
sich dem internationalen Markt so weit wie möglich zu öffnen: 90%
unter ihnen bieten ihre Webseiten in Fremdsprachen, vorzugsweise in
Englisch, an. Neben dem Internet, das 85% der befragten Unternehmen
vorzugsweise nutzen, um auf sich aufmerksam machen, schätzen die
Deutschen vor allem die Kommunikation über eine Messepräsenz (78%).

"Mit seiner Studie trägt Europages dazu bei, das Exportverhalten
deutscher klein- und mittelständischer Unternehmen zu analysieren und
darauf aufbauend Services und Dienstleistungen für optimierte Export-
und Kommunikationstätigkeiten anzubieten", erklärt Paolo Giuri,
Europages Generaldirektor.

Die Europages Studie ist online auf www.europages.de (kostenlos
zum Download). Für weiterführende Informationen, die detaillierten
Ergebnisse sowie Auszüge zur Vorab-Veröffentlichung kontaktieren Sie
bitte die unten angegebenen Ansprechpartner.

Über Europages

Europages, das europäische Geschäftsverzeichnis, das 700.000
ausgesuchte Unternehmen aufgrund dynamischer Import- und
Exportaktivitäten und verwandter Branchenbereichen in 35 Ländern
zusammenfasst, steht in 26 Sprachen zur Verfügung
(www.europages.com): Französisch, Englisch, Deutsch, Italienisch,
Spanisch, Holländisch, Schwedisch, Dänisch, Finnisch, Ungarisch,
Polnisch, Portugiesisch, Slowenisch, Türkisch, Griechisch, Russisch,
Norwegisch, Rumänisch, Estnisch, Tschechisch, Litauisch, Lettisch,
traditionelles und vereinfachtes Chinesisch und Arabisch. Zu den
Aktionären von Europages zählen drei der bedeutendsten Herausgeber
der Gelben Seiten in Europa: SEAT Pagine Gialle (Turin, Italien);
Yell Publicidad (Madrid, Spanien); Deutsche Telekom Medien
(Frankfurt, Deutschland). Die etwa 80 Mitarbeiter von Europages
stammen aus 20 verschiedenen Nationen und sprechen 15 verschiedene
Sprachen. Website: www.europages.com

Kontakt
Europages
Open2Europe
Maria Unterrainer/Julia Isken
Tel.: +33-1-55-02-14-66/+33-1-55-02-27-82
m.unterrainer@open2europe.com/j.isken@open2europe.com

Originaltext: EUROPAGES
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59540
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59540.rss2

Pressekontakt:
Kontakt: Europages, Open2Europe, Maria Unterrainer/Julia Isken, Tel.:
+33-1-55-02-14-66/+33-1-55-02-27-82,
m.unterrainer@open2europe.com/j.isken@open2europe.com


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

81364

weitere Artikel:
  • Reform der Gesetzlichen Unfallversicherung - VBG und BG Glas/Keramik fusionieren 2009 Hamburg/Würzburg (ots) - Die VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) und die BG der keramischen und Glas-Industrie (BGGK) schließen sich am 01.01.2009 zu einer neuen Berufsgenossenschaft zusammen. Das haben die Vertreterversammlungen beider Unfallversicherungsträger in ihren letzten Sitzungen beschlossen. Die neue Berufsgenossenschaft mit Hauptsitz in Hamburg wird den Namen VBG tragen und bundesweit für ca. 580.000 Mitgliedsunternehmen und 7,5 Mio. Versicherte tätig sein. Die bisherige Verwaltung der BGGK in Würzburg betreut zukünftig mehr...

  • Sony Ericsson setzt profitables Wachstum und Gewinn von Marktanteilen fort Düsseldorf (ots) - Die Highlights des zweiten Quartals 2007: - 59% mehr Endgeräte als im zweiten Quartal 2006 vertrieben - Umsatzwachstum um 37 Prozent von 2,272 Mrd. (Q2/06) auf 3,112 Mrd. Euro (Q2/07) - EBIT um 55% im Jahresvergleich auf 327 Millionen Euro gestiegen - 9 Millionen Walkman® Handys im Quartal untermauern Führungsanspruch bei Musikhandys - Umfangreicheres Portfolio sorgt für weiteren Zugewinn an Marktanteilen Miles Flint, President Sony Ericsson, sagt: "Der Gewinn von Marktanteilen bestätigt mehr...

  • Die neue größte Betriebskrankenkasse in Baden-Württemberg: mhplus BKK fusioniert mit der BKK Hochrhein-Wiesental Ludwigsburg (ots) - Mit Wirkung zum 1. September 2007 sollen sich die mhplus BKK Ludwigsburg und die BKK Hochrhein-Wiesental mit Sitz in Rheinfelden unter dem Namen der mhplus zusammenschließen. In seiner Sitzung am 10. Juli hat der Verwaltungsrat des BKK Landesverbandes in Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden - dem Sozialministerium Baden-Württemberg und dem Bundesversicherungsamt - eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen und damit den Weg für eine Vereinigung frei gemacht. Die formale Zustimmung der Verwaltungsräte der fusionierenden mehr...

  • SOLON AG: Grundsteinlegung für neues Headquarter in Adlershof Berlin (ots) - Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaiksystemen, feierte heute die Grundsteinlegung für ihr neues Headquarter und einen neuen Produktionsstandort auf dem Gelände des Technologie-Zentrums Adlershof. In den Bau des neuen Standortes mit insgesamt 23.000 Quadratmetern Nutzfläche (12.000 m2 Büro/Funktionsräume, 11.000 m2 Produktion) fließen Investitionen von rund 40 Millionen Euro. Der Umzug vom derzeitigen Sitz der SOLON AG in Neukölln nach Adlershof ist für Anfang mehr...

  • Fünf Nationen fliegen Eurofighter Typhoon Hallbergmoos (ots) - Der erste Eurofighter Typhoon (AS001) wurde heute an die Republik Österreich auf dem Fliegerhorst Zeltweg, Steiermark, geliefert. Das Flugzeug war am Morgen in Manching zu seinem Überführungsflug gestartet, Pilot war EADS Military Air Systems-Testpilot Martin Angerer. Aloysius Rauen, Geschäftsführer der Eurofighter GmbH, kommentierte: "Das Eurofighter-Konsortium ist sehr erfreut über die Auslieferung des ersten Flugzeugs an Österreich und wird die weiteren 14 Maschinen innerhalb der nächsten zwei Jahre termingerecht mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht