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Burschentag in Eisenach: Minister Beckstein scharf kritisiert

Geschrieben am 05-06-2007

Hamburg/Eisenach (ots) - Die Deutsche Burschenschaft (DB) ist am
vergangenen Wochenende zu ihrem alljährlichen Burschentag in Eisenach
zusammengekommen. Im Rahmen der Verhandlungen des Burschentages wurde
Minister Beckstein einhellig für das Berufsverbot gegen den
Burschenschafter Sascha Jung scharf kritisiert.

Bereits zum 17. Mal seit der Wiedervereinigung trafen sich
Delegierte aus 120 Mitgliedsburschenschaften aus Deutschland und
Österreich zum alljährlichen Burschentag in der Wartburgstadt, um die
Ausrichtung des Verbandes für das Folgejahr zu bestimmen. Im Rahmen
ihrer traditionellen Verhandlungen wurde das kürzlich gegen den
Münchner Burschenschafter und Rechtsanwalt Sascha Jung verhängte und
durch Minister Beckstein verantwortete Berufsverbot ohne Gegenstimme
scharf kritisiert. Jung ist aufgrund seiner Mitgliedschaft in einer
Münchner Burschenschaft die Aufnahme in den Staatsdienst verweigert
worden. Mit einer auch durch die DB getragenen Medienkampagne wird
das Berufsverbot derzeit kritisch begleitet
(www.akademische-freiheit.de).

Als Referent auf dem Festkommers am Sonnabend referierte der als
EU-Kritiker bekannt gewordene Prof. Dr. Albrecht Schachtschneider von
der Universität Nürnberg-Erlangen. Er beleuchtete kritisch das Thema
"Europäische Verfassung". Im Anschluss wurde den in Afghanistan
getöteten Bundeswehrsoldaten gedacht.

Der Burschentag endete Sonntag mit einem Ausklang am Eisenacher
Burschenschaftsdenkmal. Bedauerlich waren mehrere linksextrem
motivierte Überfälle auf einzelne Burschenschafter: Besonders schlimm
traf es einen chilenischen Gaststudenten, der durch eine
Fensterscheibe geschlagen wurde. Insgesamt nahmen an den
verschiedenen Veranstaltungen über 2.000 Burschenschafter teil.

Originaltext: Deutsche Burschenschaft
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64566
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64566.rss2

Pressekontakt:
Deutsche Burschenschaft
Pressereferent Norbert Weidner
Postfach 10 12 32
D-20008 Hamburg
Tel: +49 (0) 177-7479240
Fax: +49 (0) 1212-517618420
E-Mail: presse@burschenschaft.de
www.burschenschaft.de


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