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Krankenstand im Handwerk erreicht erneut Rekordtief; IKK-Bundesverband legt Hochrechnung für 2006 vor

Geschrieben am 16-10-2006

Bergisch Gladbach (ots) - Der Krankenstand der
IKK-Pflichtversicherten im Handwerk wird im Jahr 2006 erneut ein
Rekordtief erreichen. Damit wird der Krankenstand voraussichtlich zum
sechsten Mal in Folge zurückgehen.

Alle wesentlichen Kennzahlen, mit denen die
Arbeitsunfähigkeitsdaten (AU-Daten) statistisch erfasst werden,
gingen zurück. Lediglich die durchschnittliche Falldauer bildet hier
mit einem geringen Anstieg eine Ausnahme.

Kennzahl 1.Halbjahr 2005 1.Halbjahr 2006
Krankenstand in Prozent 4,4 4,0
AU-Tage/100 Versichertenjahre 1242,1 1121,8
AU-Fälle/100 Versichertenjahre 128,8 118,5
AU-Quote in Prozent 40,7 37,8
Durchschnittl. Falldauer (Tage) 11,3 11,5

"Da Krankheitstage für Arbeitgeber immer ein Kostenfaktor sind,
bedeuten die sinkenden Zahlen besonders auch für kleinere
Handwerksbetriebe eine deutliche Entlastung", erklärte Rolf
Stuppardt, Vorstandsvorsitzender des IKK-Bundesverbandes.

In Bezug auf die Krankheitsarten ist erstmal ein Rückgang bei den
psychiatrischen Erkrankungen festzustellen. Dies ist besonders
bemerkenswert, da diese Erkrankungen im Zeitraum 1997 bis 2005 mit
31,7 Prozent den höchsten Anstieg verzeichnen.

Generell werden nach wie vor die meisten Ausfalltage bei den
IKK-Pflichtversicherten im Handwerk durch Muskel- und
Skeletterkrankungen sowie Verletzungen und Vergiftungen verursacht,
allerdings ist hier aber auch ein deutlicher Rückgang festzustellen.

AU-Tage nach Krankheitsarten 1.HJ 2005 und 1.HJ 2006

Krankheitsart 1. Halbjahr 2005 1. Halbjahr 2006
Neubildungen 53,1 50,4
Psychische Erkrankungen 92,4 88,1
Nervenerkrankungen 51,8 56,9
Kreislauferkrankungen 69,8 70,1
Krankheiten der Atmungsorgane 270,7 209,6
Krankheiten der Verdauungsorgane 102,3 99,5
Hauterkrankungen 26,7 24,1
Muskel- und Skeletterkrankungen 401,8 374,8
Verletzungen und Vergiftungen 282,8 270

"Der Rückgang dieser Erkrankungen ist zum einen dem verbesserten
Arbeitsschutz zuzuschreiben, aber auch dem großen Engagement von
Betrieben und Innungskrankenkassen beim bundesweiten Programm
IKKimpuls-Werkstatt, das sich mit speziellen Maßnahmen der
betrieblichen Gesundheitsförderung widmet", so Stuppardt.

Die Ergebnisse der Hochrechnung beruhen auf der Analyse der
Arbeitsunfähigkeitsdaten des ersten Halbjahres 2006 von 1,97
Millionen IKK-Versicherten, die der IKK-Bundesverband zusammenführt,
um Krankheitsschwerpunkte im Handwerk zu identifizieren und diesen
mit gezielten Gesundheitsförderungsmaßnahmen in den Betrieben
entgegenzuwirken. Vergleichsbasis ist das erste Halbjahr des Jahres
2005.

- Diese Pressemeldung finden Sie auch im Internet unter www.ikk.de
-

Originaltext: IKK Bundesverb. d. Innungskrankenkassen
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=7359
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_7359.rss2

Kontakt:
IKK Bundesverband
Pressesprecher: Joachim Odenbach
Tel.: (02204) 44-111
Fax: (02204) 44-455
e-mail: joachim.odenbach@bv.ikk.de


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