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WAZ: Gehalt für Bahnchef im Gerede Offenheit gefragt Kommentar von Ulf Meinke

Geschrieben am 15-10-2006

Essen (ots) - Wer zum Vorstand der Deutschen Bahn gehört, der muss
akzeptieren, dass sein Gehalt unter besonderer Beobachtung der
Öffentlichkeit steht. Die Bahn ist als Staatskonzern ein politisches
Unternehmen, die Vergütung der Spitzenmanager also automatisch ein
Politikum. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet
die Bahn nicht detailliert über die Bezahlung der Vorstände berichten
will.
In vielen Unternehmen ist es längst gute Gewohnheit, die exakte
Vergütung der einzelnen Vorstände zu nennen. So erhalten die
Aktionäre Auskunft darüber, ob Leistung und Bezahlung in gutem
Verhältnis stehen. Wenn nun das Gehalt des Bahnchefs ins Gerede
kommt, sollte dies den zuständigen Vorständen und Aufsichtsräten zu
denken geben. Denn es ist eine Unsitte, die genaue Bezahlung des
Vorstands einer Aktiengesellschaft zu verschweigen. Kunden und
Eigentümer haben ein Anrecht auf Informationen - im Falle des
Staatsunternehmens Bahn also die Bürger. Wenn sich Konzernchef
Mehdorn über sein genaues Gehalt ausschweigt, kann er sich später
nicht über Spekulationen beschweren.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=55903
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: (0201) 804-0
zentralredaktion@waz.de


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