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Bundesregierung muss Fehleinschätzung bei der Arzneimittelversorgung sofort korrigieren / Apotheker fordern von der Politik Verlässlichkeit und Fairness

Geschrieben am 01-07-2010

Berlin (ots) - Die Mitgliederversammlung der ABDA -
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat heute in Berlin
einstimmig folgende Resolution zu den jüngsten Vorhaben der
Bundesregierung im Arzneimittelbereich verabschiedet:

Die aktuellen Gesetzesvorhaben und Überlegungen der
Bundesregierung gefährden die flächendeckende, wohnortnahe und
sichere Arzneimittelversorgung in Deutschland durch die Apotheken mit
ihren 147.000 Beschäftigten. Deshalb fordern die deutschen
Apothekerinnen und Apotheker die Koalition aus CDU, CSU und FDP auf,
zu einer Politik der Vernunft und Fairness zurückzukehren. Wir
erwarten von der Politik das identische Maß an Zuverlässigkeit und
Berechenbarkeit, das mehr als 4,1 Millionen Menschen Tag für Tag,
Nacht für Nacht, an 365 Tagen und Nächten pro Jahr auch von ihren
Apotheken erwarten können.

Die angekündigten und aktuell diskutierten Vorhaben haben
erhebliche Folgen für die Arzneimittelversorgung der Patientinnen und
Patienten. Diese Politik wird die rund 21.500 Apotheken massiv
belasten, Existenzrisiken aufwerfen, Arbeitsplätze gefährden, hoch
qualifizierte und verantwortungsbewusste Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter frustrieren und Investitionen verhindern.

Umgehend sollte sich die Bundesregierung mit den seit langem
vorliegenden Vorschlägen der Apothekerschaft zur nachhaltigen
Weiterentwicklung der Arzneimittelversorgung auseinandersetzen. Wir
Apothekerinnen und Apotheker fordern die Politik auf, ihre
Fehleinschätzungen der tatsächlichen Lage der Apotheken sofort zu
korrigieren. Fakt ist, dass die Apotheken nicht für die mangelnde
Finanzausstattung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
verantwortlich sind.

Wir fordern die Bundesregierung auf, sich umgehend auf die
nutzbringende Rolle der wohnortnahen Apotheke bei der sicheren,
unabhängigen, frei- und heilberuflich gestalteten Versorgung der
Menschen mit Arzneimitteln zu besinnen. Die Apotheker erwarten von
der Politik in Zukunft einen fairen und offenen Dialog auf der Basis
verlässlicher Aussagen.

Die Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter
www.abda.de.

Originaltext: ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7002
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7002.rss2

Pressekontakt:
Thomas Bellartz
Pressesprecher
Tel.: 030 40004-131
Fax: 030 40004-133
E-Mail: t.bellartz@abda.aponet.de
www.abda.de


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