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Neue OZ: Kommentar zu Bundespräsident / Nachfolge / Linke

Geschrieben am 08-06-2010

Osnabrück (ots) - Entlarvend

Die Nominierung der Ex-Journalistin Luc Jochimsen für das
Bundespräsidentenamt entlarvt das Wesen der Linkspartei. Leicht hätte
sie den rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck unterstützen können,
statt eine chancenlose Unbekannte ins Rennen zu schicken. So hätte
die Linke signalisiert: Wir haben mit der DDR-Diktatur klar
gebrochen. Dass sie es nicht tat, wie es der eigene Realo-Flügel
gefordert hat, ist auch eine Botschaft: Die Gruppierung lebt weiter
in der Vergangenheit.

Wie sehr, macht die Personalie Gauck deutlich: Der frühere
Bürgerrechtler genießt im demokratischen Lager parteiübergreifend
größten Respekt, weil sein Name untrennbar mit der unerbittlichen
Verfolgung von Stasi-Verbrechern verbunden ist. Was Anerkennung
verdient, wird jedoch in der Linkspartei als Makel angesehen. Die
Altkommunisten aus dem Westen und ehemaligen Stasi-Größen und
DDR-Bonzen können Gauck nicht verzeihen, dass er die Wahrheit über
die Diktatur nicht verdrehen will.

Somit stehen mit Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff
und Gauck zwei Persönlichkeiten zur Wahl, denen beide eine
beachtliche Präsidentschaft zuzutrauen ist. Gauck wird wohl
unterliegen, aber seine Nominierung hat sich allein deshalb gelohnt,
weil sie die Linke zum Schwur zwang.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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