(Registrieren)

Neue Westfälische (Bielefeld): Linke wollen Kraft zur Ministerpräsidentin wählen Vergiftetes Angebot PETER JANSEN, DÜSSELDORF

Geschrieben am 07-06-2010

Bielefeld (ots) - Aus dem Munde der beiden linken
Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Zimmermann und Bärbel Beuermann klingt
alles einfach und einleuchtend: SPD und Grüne müssen gemeinsam mit
der Linken die Studiengebühren sofort abschaffen, die Kopfnoten
streichen und zum Tariftreuegesetz zurückkehren, dann würde die
Mehrheit der Fraktion SPD-Chefin Hannelore Kraft zur
Ministerpräsidentin einer Minderheitsregierung wählen. Aber das
Angebot der Linken ist so offensichtlich vergiftet, dass es SPD und
Grüne gar nicht ernsthaft in Erwägung ziehen können. Denn auch eine
Minderheitsregierung braucht einen vom Landtag genehmigten Haushalt
und der wird in den nächsten Jahren nicht ohne spürbare Einschnitte
auskommen. Doch da machen die Linken nicht mit, einen Sparhaushalt
mit Kürzungen im Personal- und Personalbereich wollen sie niemals
billigen. Was die neue Fraktion betreibt, ist keine seriöse Politik
sondern billige Rosinenpickerei. Sie sucht sich die Punkte heraus, wo
sie glaubt, mit SPD und Grünen auf einer Linie zu liegen. Alles
andere ist ihr egal. Mit diesem billigen Populismus kann sich die
Linke vor ihren Mitgliedern brüsten. Bei SPD und Grünen läuft sie mit
dieser Einstellung zu Recht vor verschlossene Türen.

Originaltext: Neue Westfälische (Bielefeld)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

272656

weitere Artikel:
  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Sparpaket Halle (ots) - Ein großer Wurf? Eher ein großes Gewurstel. Aber hat jemand etwas anderes erwartet? Wenn sie ehrlich sind, nicht einmal Angela Merkel und Guido Westerwelle Denn wer wüsste besser als die Nummer 1 und die Nummer 2 der schwarz-gelben Koalition, wie es um diese Regierung bestellt ist. Der "einmalige Kraftakt", von dem die Kanzlerin spricht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine der üblichen Sparlisten, die auch frühere Bundesregierungen schon zusammengestoppelt haben - nur ein bisschen länger. Und wie bei derlei mehr...

  • Rheinische Post: Schneidiger Minister Düsseldorf (ots) - Angriff ist die beste Verteidigung. Nach diesem Motto wagt Karl-Theodor zu Guttenberg ein offenbar kühl kalkuliertes Manöver: Er nutzt die Sparzwänge, um die Bundeswehr radikal so umzubauen, wie die Politik sie haben will. Dazu gehört die Wehrpflicht nicht mehr - junge Grundwehrdienstleistende sind in Kundus ebenso wenig einsetzbar wie vor Somalia. Eingeläutet worden ist das Ende dieser Bürgerpflicht bereits mit ihrer Kappung auf sechs Monate: Ein solcher "Schnupperkurs Soldat" muss Zweifel am Sinn des Zwangsdienstes mehr...

  • "2+Leif": SPD-Generalsekretärin Nahles nennt Sparbeschlüsse "feige, einfallslos und unsozial" und kündigt massiven Widerstand an/CDU-General Göhe will Transaktionssteuer notfalls auch "ohne Großbritan Berlin - (ots) - SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat die Sparpläne der Bundesregierung scharf angegriffen und kündigte massiven Widerstand ihrer Partei und der Gewerkschaften an. In der SWR-Talkshow "2+Leif" nannte sie die Pläne der Koalition "einfallslos und unsozial". Das Sparpaket sei "extrem feige", so Nahles am Montagabend, "weil die Verursacher dieser Krise geschont und Bedürftige rasiert werden." "Wir werden insbesondere diese massiven Einschnitte in der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht hinnehmen", so Nahles im mehr...

  • Südwest Presse: Kommentar zu Finanzen Ulm (ots) - SÜDWEST PRESSE ULM, Kommentar zu Finanzen Steuererhöhungen wären zwar kontraproduktiv, weil sie Gift für die Leistungsbereitschaft wären. Aber wenn selbst der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, eine soziale Schieflage der Maßnahmen beklagt und eine Anhebung des Spitzensteuersatzes fordert, sagt das sehr viel: Da droht etwas aus dem Ruder zu laufen und die Koalition unternimmt nicht den Versuch, für einen Ausgleich der Belastung von Arm und Reich zu sorgen.Damit macht sie es der Opposition leicht: Kleine mehr...

  • Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zum Sparpaket Frankfurt/Oder (ots) - Ja, es ist richtig, es muss gespart werden. Es darf auch kein Tabu sein, an Transferleistungen heranzugehen, an die sich manch einer gewöhnt hat. Doch gleichermaßen hätte, im Sinne des gesellschaftlichen Ausgleichs, ein Beitrag der Spitzenverdiener eingefordert werden können. Etwa durch die Einführung einer Vermögenssteuer. Doch eine Steuererhöhung wäre wohl die Zerreißprobe für die Koalition geworden. Originaltext: Märkische Oderzeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55506 Pressemappe mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht