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Neue Westfälische: Neue Westfälische, Bielefeld: KOMMENTAR Strategiepapier der NRW-CDU Leitfaden zur Wiederwahl PETER JANSEN, DÜSSELDORF

Geschrieben am 19-03-2010

Bielefeld (ots) - Strategiepapiere, egal von welcher Partei für
welchen Politiker sie geschrieben werden, wirken meist aufgesetzt und
oft lächerlich. Denn mit den klugen Gedanken derer, die sich für
Strategen halten, soll den Wählern etwas vorgegaukelt werden, was in
Wirklichkeit gar nicht, jedenfalls nicht so eindeutig zutrifft.
Der jetzt für CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers
verfasste Leitfaden zur Wiederwahl ist ein Musterbeispiel für den
Versuch, anders zu scheinen als zu sein. Denn weder Rüttgers noch die
NRW-CDU sind "positiver und sozialer" als der Rest der Union, sie
wollen nur so aussehen. Rüttgers hat ohne zu murren den Berliner
Koalitionsvertrag unterschrieben, in dem all das steht, was ihm jetzt
im Landtagswahlkampf wie Mühlsteine um den Hals hängt: Kopfpauschale,
Milliardengeschenk an die Hotelwirtschaft, Steuererleichterungen, die
niemand bezahlen kann. Hier wird offensichtlich auf die Dummheit oder
die Vergesslichkeit der Wähler spekuliert.
Nicht anders verhält es sich mit der Absicht, Rüttgers als souveränen
Kapitän zu zeigen, der NRW mit starker Hand durch die weltweite Krise
geführt hat. NRW ist bislang genauso gut und genauso schlecht durch
die Krise gekommen wie alle anderen Länder, und Rüttgers hat nicht
mehr und nicht weniger getan als seine Kollegen von Kiel bis München.
Wäre Rüttgers wirklich so souverän und führungsstark, wie seine
Strategen uns glauben machen wollen, benötigte er ihre Papiere nicht.

Originaltext: Neue Westfälische
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de


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