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Mitteldeutsche Zeitung: Probleme bei den Notärzten Land bei Notärzten in Nöten

Geschrieben am 19-03-2010

Halle (ots) - In Sachsen-Anhalt wird die Bereitstellung von
Notärzten immer schwieriger und teurer. Hintergrund ist nach Angaben
der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und des Verbandes der
Ersatzkassen (VDEK) das seit vier Jahren geltende
Rettungsdienstgesetz. Mit ihm fiel die Pflicht für Krankenhäuser weg,
Notärzte zu stellen. Vor allem private Kliniken sind aus dem System
ausgestiegen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung in ihrer Freitagausgabe.

"Bis jetzt ist die Versorgung zwar noch nicht gefährdet, aber die
Situation ist manchmal Spitz auf Knopf: Da wissen wir am Freitag
nicht, wer am Sonntag Dienst tut", sagte KV-Chef Burkhard John der
Mitteldeutschen Zeitung. Die Vereinigung organisiert die
Notarzt-Versorgung im Land. Von den 43 Notarzt-Standorten würden
inzwischen 21 ausschließlich nur mit Freiberuflern betrieben, so
John. Doch die stammen immer seltener aus Sachsen-Anhalt, sondern
pendeln vor allem aus Bayern ein. Die KV betreibt inzwischen eine
Notarzt-Börse, in der sich interessierte Mediziner einen Notdienst an
einem bestimmten Tag aussuchen können. Was für die
hochspezialisierten Ärzte lukrativ ist, wird für die Kassen
inzwischen zu einem Finanzierungsproblem. "Unsere Kosten sind seit
2008 enorm gestiegen", sagt VDEK-Chef Klaus Holst. Habe man 2008 noch
bei 9,8 Millionen Euro gelegen, werde in diesem Jahr bereits mit 13,9
Millionen Euro gerechnet.

Originaltext: Mitteldeutsche Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/47409
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_47409.rss2

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300


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