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Erfrischungsgetränke bleiben beliebt

Geschrieben am 18-02-2010

Berlin (ots) - Der Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken
lag mit 117 Litern im Jahr 2009 auf gleich hohem Niveau wie im
Vorjahr. Damit bestätigen die Kunden der Branche trotz des
schwierigen Wirtschaftsumfelds die Attraktivität der vielfältigen und
abwechslungsreichen Produkte. Den Trinkgenuss scheinen die
Konsumenten also auf der Grundlage der ersten Schätzungen zum
Jahreskonsum nicht eingeschränkt zu haben. Damit zeigt sich der
Absatz der Branche zugleich erfreulich krisenresistent.

Insgesamt erreichte der Pro-Kopf-Verbrauch an Alkoholfreien
Getränken in Deutschland im abgelaufenen Jahr 291,4 Liter (2008:
292,4 Liter). Durchschnittlich wurden in 2009 - neben den
Erfrischungsgetränken - 37,0 Liter Fruchtsäfte- und Nektare (2008:
37,4 Liter) und 137,4 Liter Wasser (2008: 138,1 Liter) getrunken.

Die Vielfalt und Breite des Angebots und immer neue Trends bleiben
natürlich nicht ohne Auswirkungen auf den anteiligen Konsum in
Teilsegmenten. Besonders Limonaden konnten 2009 ihren Marktanteil
noch einmal ausbauen. Hier liegt der Pro-Kopf-Verbrauch jetzt bei
über 90 Litern (2008: 83,9 Liter). Auch kalorienreduzierte Limonaden
werden immer beliebter (in 2009 durchschnittlich 13,1 Liter gegenüber
9,2 Liter in 2008).

Wafg-Präsident Dr. Klaus Peter Stadler sieht vor allem die
Innovationskraft der Branche als Grundlage für diesen Erfolg: "Die
weiterhin wachsende Nachfrage der Kunden nach Erfrischungsgetränken
belegt, dass die Vielfalt und Auswahl in der Produktkategorie bei den
Verbrauchern gut ankommt. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung gibt
es für jeden Geschmack und jede Gelegenheit eine erfrischende
Alternative - von energiespendenden bis zu kalorienarmen Getränken."

Allerdings trübt der Blick auf die Umsätze die Freude der Branche.
Für 2009 weist das Statistische Bundesamt einen durchschnittlichen
Rückgang der Verbraucherpreise bei Mineralwässern, Säften und
Erfrischungsgetränken von 1,3 Prozent aus. Wesentliche Erklärung ist
hierfür der erneut starke Preisverfall beim Absatz über den
Einzelhandel.

So erfreulich günstige Preise auf den ersten Blick für den
Verbraucher erscheinen, so kritisch ist ein weiteres Absinken der
Verbraucherpreise gerade für kleine und mittlere Unternehmen. Stadler
hofft hier auf eine Trendwende: "Die in Deutschland bei Verbrauchern
und Akteuren in der Lebensmittelkette vorhandene Wertschätzung
qualitativ hochwertiger Erfrischungsgetränke sollte sich auch in
angemessenen und fairen Preisen spiegeln. Eine systematische
Wertevernichtung zu Lasten der Hersteller kann jedenfalls keine
Zukunft haben. Sie schadet langfristig auch den Konsumenten. Denn die
Vielfalt der Produkte und der Branche braucht eine tragfähige
wirtschaftliche Grundlage."

Entschieden zurück weist Stadler jüngste Forderungen nach einer
zusätzlichen Abgabe für Einweg-Getränkeverpackungen: "Gerade in der
aktuellen Wirtschaftslage brauchen wir keine neuen staatlichen
Lenkungseingriffe. Die Belastungen der Branche durch das gesetzliche
Einwegpfand sind heute schon erheblich. Der Kunde entscheidet bei
seinem Einkauf im Handel, ob er Mehrweg oder Einweg wählt - die
Hersteller bieten ihm beide Alternativen. Dabei sind Einweg-Gebinde
über das DPG-Pfandlogo eindeutig für den Verbraucher erkennbar".

Weiteres Datenmaterial sowie Informationen zur wafg auf
www.wafg.de .

Originaltext: Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/37941
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_37941.rss2

Pressekontakt:
Dr. Detlef Groß
Hauptgeschäftsführer
Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg)
Monbijouplatz 11, 10178 Berlin
Tel. +49 30/259258-10, Fax +49 30 259258-20
Email: mail@wafg.de


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