(Registrieren)

Der Tagesspiegel: IG Metall erwartet Einigung auf Beschäftigungspakt

Geschrieben am 14-02-2010

Berlin (ots) - Die Grundlagen für einen Beschäftigungspakt in der
Metallindustrie sind gelegt. "Wir könnten am Mittwoch zu einem
Tarifvertrag ,Zukunft in Arbeit' kommen", sagte der
nordrhein-westfälische IG-Metall-Chef Oliver Burkhard dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). Dabei geht es im Kern um
tarifvertragliche Ergänzungen zur gesetzlichen Kurzarbeit, mit denen
die gut drei Millionen Arbeitsplätze in der Metall- und
Elektroindustrie bis Mitte 2012 abgesichert werden sollen. Die
Gewerkschaft fährt angesichts der Krise eine ungewohnte Strategie: Es
gibt keine Lohnforderung, und vor der eigentlichen Tarifrunde, die im
April/Mai angestanden hätte, will man noch im Februar eine
Verständigung finden, um Kündigungen zu verhindern.

Für den angestrebten Beschäftigungspakt gibt es zwei Instrumente:
Bei Inanspruchnahme der gesetzlichen Kurzarbeit sollen Urlaubs- und
Weihnachtsgeld auf die einzelnen Monate verteilt werden. Dadurch
steigen die Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit an die
Unternehmen, sodass die Kurzarbeit günstiger und attraktiver wird.
Zweitens soll eine tarifliche Arbeitszeitverkürzung um 20 Prozent
vereinbart werden. Im Westen würde dann die Arbeitszeit von 35 auf 28
Wochenstunden sinken. Damit die Betroffenen das verkraften, sollen
sie so viel Lohn bekommen, als hätten sie 29,5 Stunden gearbeitet.
Den Teillohnausgleich von 1,5 Stunden zahlen die Arbeitgeber und
womöglich auch die Beschäftigten im Betrieb, die nicht kurzarbeiten.
Über den Beschäftigungspakt verhandeln die Tarifparteien am diesem
Mittwoch in Düsseldorf.

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Der Tagesspiegel, Ressort Wirtschaft, Telefon 030/29021-14923

Originaltext: Der Tagesspiegel
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/2790
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_2790.rss2

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Dienst
Thomas Wurster
Telefon: 030-260 09-308
Fax: 030-260 09-622
cvd@tagesspiegel.de
 


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

251743

weitere Artikel:
  • Der Tagesspiegel: Banken planen Beipackzettel - Ministerin Aigner droht mit Gesetz: "Geduld ist nicht endlos" Berlin (ots) - Fast alle Großbanken wollen ihren Kunden künftig Beipackzettel geben, auf denen über Chancen und Risiken der jeweiligen Geldanlagen informiert wird. Das berichtet der Tagesspiegel (Montagausgabe). Mit diesen Produktinformationsblättern hoffen die Banken, einer gesetzlichen Regelung zu entgehen. So will die Postbank ihren 500 000 Depotkunden im Sommer solche Beipackzettel an die Hand geben, sagte ein Sprecher. Die Hypo-Vereinsbank erarbeitet derzeit nach eigenen Angaben "ein Maßnahmenpaket, das über das Spektrum eines mehr...

  • WAZ: Das Salz und die Marktwirtschaft - Kommentar von Hayke Lanwert Essen (ots) - Hätte uns jemand in den vergangenen Jahren gefragt, wir hätten mit Bedauern festgestellt, dass es richtige Winter schon lange nicht mehr gegeben hat. Wir hätten von Kindertagen geschwärmt, in denen wir uns durch kniehohen Schnee kämpften. Weiße Winterlandschaften, die existierten für uns nur noch im Urlaub und in den Bergen. Nun ist der Winter da, und das schon seit gefühlten Ewigkeiten. Es ist kalt. Es ist glatt. Es ist mühselig, und scheint kein Ende zu nehmen. Wir haben ihn, ehrlich gesagt, gründlich satt. Wenn wenigstens mehr...

  • WAZ: Wie viel ist zu viel? - Kommentar von Gerd Heidecke Essen (ots) - Kann die Diskussion um die angemessene Höhe von Managergehältern auch anhand des Verhältnisses von Vorstandsbezügen zum durchschnittlichen Einkommen der Belegschaft geführt werden? Auch wenn die einfache Rechnung vieles unterschlägt, lautet die Antwort: Sicher ja, denn manches Missverhältnis enttarnt sich durch das Zahlenwerk von ganz alleine. Vor 20 Jahren verdiente ein Vorstand das 14-fache der Mitarbeiter im Unternehmen, 2008 war es laut der aktuellen Studie das 49-fache. Da spiegelt sich sozialer Wandel. Dabei war das mehr...

  • Braunschweiger Zeitung: Braunschweiger Zeitung: Gastkommentar zum Öffentlichen Dienst von Kirsten Lühmann (SPD), Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes Braunschweig (ots) - BRAUNSCHWEIG. Der öffentliche Dienst ist keine Reservekasse, aus der man sich nach Belieben bedienen kann, sagt Kirsten Lühmann, SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes. In der Braunschweiger Zeitung fordert sie: "Es sind die Beamten und Tarifbeschäftigten, die gemeinsam den Staat funktionstüchtig halten - gerade in der Krise. Weiter kürzen wäre also genau das falsche Signal. Nicht zuletzt deshalb haben wir in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen mehr...

  • Orange Rolls Out Interactive Mobile Advertising Services in a European First Barcelona (ots/PRNewswire) - - Orange is the First Operator to Launch Interactive SMS and MMS Advertising in Multiple Markets, Helping Brands Transform How They Communicate With Customers - New Service Brings Benefits to Customers and Gives Advertisers Highly Targeted, Interactive Engagement With Thousands of Orange Mobile Customers in Europe - Innovative Strategy Extends Orange's Multi-Platform Advertising Offering Across Mobile, TV and PC - All Supported by Orange's Global Ad-Sales Network mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Wirtschaftsnews

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

DBV löst Berechtigungsscheine von knapp 344 Mio. EUR ein

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht