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Bankenregulierung - Unabhängige Aufsicht erforderlich

Geschrieben am 09-02-2010

Köln (ots) -

- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -

Sondersteuern, strengere Regeln für Bonuszahlungen und riskante
Geschäfte sowie eine Zerschlagung von "zu großen" Kreditinstituten -
wie derzeit vielfach diskutiert - helfen bei der Regulierung der
Finanzmärkte nicht wirklich weiter. Dreh- und Angelpunkt einer neuen
Finanzmarktarchitektur in Deutschland muss vielmehr ein unabhängiges
Aufsichtsgremium sein, das seine Maßnahmen wirkungsvoll durchsetzen
kann. Darauf baut ein Konzept auf, dass das Institut der deutschen
Wirtschaft Köln (IW) ausgearbeitet hat.

Das unabhängige Aufsichtsgremium sollte die dem Finanzministerium
unterstehende Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
unterstützen, sie und die Banken aber gleichzeitig kontrollieren und
regelmäßig öffentliche Berichte vorlegen. Weitere Aufgabe für die
Aufsicht ist es zudem, neue Eigenkapitalvorschriften zu erlassen, die
sich danach richten, wie viel eine einzelne Bank zum akkumulierten
Risiko aller Geldhäuser beiträgt - je größer die Rolle der jeweiligen
Bank ist, desto strenger müssten die Anforderungen sein. Gerät eine
Bank in eine Schieflage, sollte das Gremium auch bestimmen können,
wann und wie viele Wandelanleihen der Bank in Aktien getauscht werden
müssen, was der Bank zusätzliches Eigenkapital verschafft. Die Banken
selbst müssten Notfallpläne erstellen, die zeigen, wie sie im Fall
einer Pleite ordnungsgemäß abgewickelt werden können. Diese Pläne
wiederum werden von dem Aufsichtsgremium geprüft, damit der
Insolvenzschaden insgesamt möglichst gering ausfällt.

Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51902
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51902.rss2

Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW: PD Manfred Jäger-Ambrozewicz,
Telefon 0221 4981-626


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