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WAZ: Neue Umweltzonen - Besser gleich sauber. Kommentar von Gerd Heidecke

Geschrieben am 30-12-2009

Essen (ots) - Es geht ein Riss durch die Republik. Während in
Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auch in kleineren Städten
eine Umweltzone nach der anderen entsteht, beschränken sich die
Fahrverbote in den anderen Bundesländern auf wenige Metropolen. Und
in den fünf neuen Ländern bleibt die Karte gleich ganz weiß.
Darüber kann man sich genauso wundern wie über den Fahrplan zur
Verschärfung der Maßregelung. Während Münster gleich mit Stufe 2
startet, halten sich die Ruhrgebietsstädte vornehm zurück. Dabei
könnten die Kommunen dem Beispiel von Stuttgart folgen und das Tempo
anziehen, um die letzten alten Stinker von den weiterhin hoch
belasteten Innenstädten fernzuhalten. Dass im NRW-Landtagswahljahr
kein Politiker große Lust auf Alleingänge verspürt, bei denen es kaum
Stimmen zu holen, aber einige zu verlieren gibt, wundert wenig.
Ebenfalls kein Wunder, dass der ADAC den Sinn der Umweltzonen
anzweifelt und angesichts des Flickenteppichs von Kleinstaaterei wie
zur Postkutschenzeit spricht. Da hat der Autoclub Recht: Saubere
Innenstädte sollte es einfach überall geben.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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