(Registrieren)

Betonbohr- und -sägebranche verhalten optimistisch: Unterstützung durch Konjunkturprogramm der Bundesregierung

Geschrieben am 01-12-2009

Bad Arolsen (ots) - "Die Talsohle ist erreicht, jedoch noch nicht
durchschritten", mit diesen Worten skizziert Thomas Springer,
Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen, die Situation
der Branche. "Im Zuge der Wirtschaftskrise verzeichnet die Mehrzahl
unserer Mitglieder Auftrags- und Umsatzrückgänge, wenn auch regional
in unterschiedlichem Maße." Stärker betroffen seien Ostdeutschland
sowie Betriebe mit hohem Auftragsvolumen aus dem Bereich der
Automobilindustrie. Die Umsatzzahlen liegen heute deutschlandweit
durchschnittlich auf dem Niveau von 2006. Positiv: Während die Zahl
der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland bis August 2009 um 15,5
Prozent anstieg, ist eine solche Entwicklung unter den
Mitgliedsbetrieben nicht erkennbar. Für 2010 erwartet der
Branchenverband eine leichte Belebung sowie Effekte des staatlichen
Konjunkturprogramms.

Hersteller unter Druck

Betroffen sind auch die Hersteller der Betonbohr- und
-sägetechnik. "Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage stellen
Anwender ihre Investitionsentscheidungen zurück, das führte 2009 zu
Einbrüchen bei den Maschinenumsätzen, teilweise um bis zu 50
Prozent", erklärt Bernd Schmitz, stellvertretender Vorsitzender des
Fachverbandes und Vertreter der Herstellerfirmen. "Positiv ist
dagegen der Absatz von Verschleißteilen und Werkzeug auf
Vorjahresniveau, zeigt es doch, dass die Anwenderfirmen bestehende
Aufträge umsetzen." Im Bauma-Jahr 2010 rechnet Schmitz mit einer
leichten Belebung und erwartet Steigerungen von bis zu fünf Prozent,
damit wäre das Umsatzniveau von 2003 erreicht.

Impulse durch Konjunkturprogramm

Die von der Bundesregierung verabschiedeten staatlichen
Förderungen konzentrieren sich auf Instandhaltung und Modernisierung
im Bestand - einem Schwerpunkt der Betonbohr- und -sägebranche.
Relevant sind beispielsweise das CO2-Gebäudesanierungsprogramm oder
der Investitionspakt zur Sanierung von Schulen, Kindergärten,
Sportstätten und sozialer Infrastruktur. "Dank der staatlichen
Maßnahmen rechnen wir 2010 mit neuen Impulsen für die Auftragsvergabe
aus privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereichen, sodass unsere
Fachbetriebe indirekt von dem Förderprogramm der Bundesregierung
profitieren", prognostiziert Springer abschließend.

Originaltext: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73276
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73276.rss2

Pressekontakt:
Westend. Public Relations GmbH
Bernd Horlbeck
Tel.: 0341 3338-117
E-Mail: horlbeck@westend-pr.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

239961

weitere Artikel:
  • "Forum Netzintegration Erneuerbare Energien" stellt Gründungserklärung vor Berlin (ots) - - Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen Pressemappe zum Download vor und ist unter http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar - Ungewöhnliches Bündnis aus Stromnetzbetreibern, Verbänden, Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen und wissenschaftlichen Institutionen will "Flaschenhals" beim weiteren Zubau Erneuerbarer Energien überwinden - Umbau der Stromnetze für Mensch und Natur verträglich gestalten - Forum will bis Ende 2010 Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeiten Der Anteil mehr...

  • LVZ: Sachsens Bischof Bohl: Ladenschluss-Urteil Durchbruch für Schutz der Sonntagsruhe Leipzig (ots) - Der Bischof der evangelischen Landeskirchen Sachsen, Jochen Bohl, hat die Entscheidung der Karlsruher Richter zum Ladenschluss in Berlin begrüßt. "Das ist eine Bestätigung für die Position der Kirche und ein Durchbruch für den Schutz der Sonntagsruhe", sagte Bohl der "Leipziger Volkszeitung" (Mittwoch-Ausgabe). Gerade die sächsische Landeskirche, die im letzten Jahr vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen einen juristischen Sieg für den Schutz der Adventssonntage erreicht hatte, sehe sich in ihrer Auffassung gestärkt und mehr...

  • Europa kann in Kopenhagen 40-prozentige CO2-Minderung anbieten. BUND/FoEE-Studie zu ungenutzten Potentialen beim Klimaschutz Berlin (ots) - Die Staaten der Europäischen Union können ihr bisher bis 2020 zugesagtes Ziel einer 20prozentigen Minderung der Treibhausgase deutlich erweitern. Die CO2-Emissionen in der EU ließen sich um bis zu 40 Prozent verringern, wenn beispielsweise die erneuerbaren Energien stärker ausgebaut und die vorhandenen Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz entschlossener genutzt würden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Stockholm Environment Institutes mit dem Titel "Europe's Share of the Climate Challenge", die im Auftrag mehr...

  • Rheinische Post: Urteil zur Sonntagsöffnung: CDU-Generalsekretär Gröhe gegen "massive Kommerzialisierung der Adventszeit und des Weihnachtsfestes" Düsseldorf (ots) - CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat das Verfassungsgerichtsurteil zu den sonntäglichen Ladenöffnungszeiten begrüßt und sich gegen die "massive Kommerzialisierung der Adventszeit und des Weihnachtsfestes" gewandt. Das Karlsruher Gericht habe "den besonderen verfassungsrechtlichen Schutz des Sonntags und die kulturellen Grundlagen unserer Gesellschaft gestärkt", sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Es sei für alle Menschen "unabhängig von der Religionszugehörigkeit" wichtig, mehr...

  • CBM zum Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2009: Millenniumsziele sind nur mit behinderten Menschen zu erreichen Bensheim (ots) - Die größte Minderheit weltweit wurde bei den acht Millenniumsentwicklungszielen (MDG) der UN nicht beachtet! Behinderte Menschen, die rund zehn Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, sind bislang nicht explizit genannt. "Das muss sich ändern", fordert Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der Christoffel-Blindenmission (CBM), aus Anlass des internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember. "Als größte Organisation, die sich weltweit für Menschen mit Behinderungen einsetzt, fordern wir daher die UN-Generalversammlung mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht