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Ostsee-Zeitung: Vorabmeldung der OSTSEE-ZEITUNG Rostock: Merkel für angemessene Lohnuntergrenzen in Branchen ohne Tarifverträge

Geschrieben am 22-09-2009

Rostock (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den
Beschäftigten mit Niedriglöhnen in Deutschland Hoffnungen auf bessere
Einkommen gemacht. Im Interview mit der Ostsee-Zeitung
(Mittwochausgabe) kündigte sie an, in Branchen, in denen es keine
Tarifverträge gibt, soll der von der Bundesregierung kürzlich
eingesetzte Hauptausschuss aus Vertretern der Sozialpartner und
Wissenschaftlern die Festsetzung einer "angemessenen Lohnuntergrenze"
prüfen. Dieser Hauptausschuss unter dem Vorsitz des früheren
Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi (SPD) habe vor wenigen
Tagen seine Arbeit aufgenommen und könne sich nun "zum Beispiel auch
den Lohn des Kellners oder der Kellnerin ansehen", sagte die
CDU-Vorsitzende.
Merkel sprach sich zugleich dafür aus, "dass die Arbeitnehmer fair
bezahlt werden". Dort, wo Gewerkschaften und Arbeitgeber es wollten,
könnten Tarifverträge auf die gesamte Branche erstreckt werden. "Mir
ist wichtig", betonte die Kanzlerin, "wenn es Tarifverträge gibt,
sollte sich der Staat raushalten".
Merkel blieb jedoch bei ihrer Ablehnung eines deutschlandweiten
Mindestlohnes: "Ich bin der festen Überzeugung: ein gesetzlicher,
flächendeckender, allgemeiner Mindestlohn von Rostock bis München ist
nicht klug, weil er Arbeitsplätze vernichtet." Sie verwies
stattdessen darauf, dass es in Deutschland ein "Mindesteinkommen"
gibt. Das heißt, wenn durch Arbeit nicht genügend verdient werde,
bekomme man einen Lohnzuschuss.

Originaltext: Ostsee-Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65393
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65393.rss2

Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Thomas Pult
Telefon: +49 (0381) 365-439
thomas.pult@ostsee-zeitung.de


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