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N24-EMNID-UMFRAGE: Deutsche kritisieren Luftangriffe mit zivilen Opfern - Kritik an Verteidigungsminister Jung

Geschrieben am 11-09-2009

Berlin (ots) - Nach den von einem deutschen Oberst
angeforderten Bombardements in Afghanistan, die auch zivile Opfer
forderten, sieht die Mehrheit der Deutschen den Afghanistan-Einsatz
skeptisch. 50 Prozent der Deutschen sind der Meinung, eine Gefährdung
von Zivilisten hätte verhindert werden müssen. Nur 41 Prozent
glauben, zivile Opfer seien ohnehin nicht zu vermeiden gewesen. Unter
den CDU-Wählern sieht das Verhältnis allerdings anders aus - hier
glaubt eine Mehrheit von 44 Prozent, dass zivile Opfer unvermeidbar
waren, nur 40 Prozent kritisieren einen unzureichenden Schutz von
Zivilisten. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts
Emnid für den Nachrichtensender N24.

Auch Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung steht
wegen seiner Informationspolitik im Zusammenhang mit dem umstrittenen
Luftschlag in der Kritik. Zu recht, wie die meisten
Deutschen glauben: 51 Prozent der Befragten halten die Kritik an Jung
für gerechtfertigt, nur 40 Prozent finden die Vorwürfe unbegründet.
Vor allem aber befürchten die Deutschen eine größere Terrorgefahr
durch den Einsatz in Afghanistan. Laut der Emnid-Umfrage glauben 69
Prozent der Befragten, dass sich das Terrorrisiko in Deutschland
durch die Beteiligung am Afghanistan-Einsatz erhöht hat. Nur 18
Prozent sehen eine verringerte Terrorgefahr.

Umfragezeitraum: 09.09.09
Befragte: n = ca. 1.000
Fehlertoleranz: +/- 2,5

Das komplette Datenblatt zum Download in der Presselounge unter:
www.n24.com oder auf Anfrage bei Maja Schmidt unter 030/2090 4605,
per E-Mail: maja.schmidt@n24.de.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle N24!

Originaltext: N24
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/13399
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_13399.rss2

Bei Rückfragen:
Maja Schmidt
N24 Kommunikation / Marketing
Tel.: +49 (30) 2090 - 4605
E-Mail: maja.schmidt@N24.de


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