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Nele Hirsch: Pakt-Politik in der Ausbildung überwinden

Geschrieben am 02-09-2009

Berlin (ots) - "Endlich dämmert es auch Annette Schavan, dass sich
die Krise am Arbeitsmarkt für Auszubildenden nach ihrer Ausbildung
nicht von alleine löst. Über ihre "Pakt"-Politik mit ihren
wirkungslosen Appellen scheint die Bundesregierung aber wieder einmal
nicht hinaus zu kommen", so Nele Hirsch, bildungspolitische
Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zu den Ankündigungen von
Bildungsministerin Annette Schavan einen "Rettungsschirm" für
Lehrlinge zu schaffen. Hirsch weiter:

"Wo schon der Ausbildungspakt versagt hat, wird auch ein neuer
Pakt für Ausbildung und Beschäftigung nicht helfen. Gerade in
Krisenzeiten müssen alle Jugendlichen überhaupt erst einmal einen
Ausbildungsplatz erhalten.
Die leeren Versprechungen und Selbstverpflichtungen im Rahmen des
Ausbildungspaktes werden hier nicht helfen. Seit Jahren fahren die
Betriebe ihre Ausbildungsleistungen zurück. Aktuell werden jedes Jahr
hunderttausende Jugendliche in sinnlosen Warteschleifen geparkt.

DIE LINKE fordert das Ende von Ausbildungspakt und
Ausbildungsbonus und setzt sich für eine gesetzliche
Umlagefinanzierung in der beruflichen Bildung ein. Denn hier gilt das
Prinzip: Wer nicht ausbildet muss zahlen - wer ausbildet wird dabei
unterstützt. Um benachteiligte Jugendliche besser zu unterstützen,
müssen zudem ausbildungsbegleitende Maßnahmen verbindlich ausgebaut
werden."

Originaltext: DIE LINKE
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/41150
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_41150.rss2

Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de


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