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Neue OZ: Kommentar zu Honduras

Geschrieben am 29-06-2009

Osnabrück (ots) - Allianz der Angst

Kleines Land, große Wirkung: Honduras zählt nur zweimal so viele
Einwohner wie Berlin, ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas.
Dennoch setzen sich weltweit Regierungen für den wirtschaftlich
schwachen Staat und dessen geschassten Präsidenten Zelaya ein - und
formen eine für undenkbar gehaltene Allianz: von US-Präsident Obama
über Nicaraguas und Venezuelas Staatschefs Ortega und Chávez bis zu
EU, UNO und Frank-Walter Steinmeier.

Ein Grund dürfte sein: Sie alle fürchten, dass sich ein kleiner
Funke in der Krisenregion zum politischen Flächenbrand ausweiten
könnte. Wie schnell das gehen kann, hat der Fußball-Krieg zwischen El
Salvador und Honduras vor 40 Jahren gezeigt. Ein Sieg von El
Salvadors Team gegen Honduras' Elf in der WM-Qualifikation führte zum
"100-Stunden-Krieg", bei dem Tausende Menschen starben.

Vor allem Obama, der mit Afghanistan und Irak noch ungeahnte
Herausforderungen zu meistern hat, kann ein Feuer vor Amerikas
Haustür nicht gebrauchen. Hinter dem Einsatz des Präsidenten steht
auch handfestes wirtschaftliches Interesse. Die USA sind
Haupt-Handelspartner von Honduras.
Zelaya ist so unschuldig nicht. Wer die Verfassung aushebeln will, um
Macht zu sichern, muss mit Gegenwehr rechnen. Zügige Neuwahlen wären
nun die sauberste Lösung.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
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Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207


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