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Grünen-Politiker Nouripour zur Gewalt im Iran: "Man kann das Schlimmste befürchten" / "Müssen mehr Druck auf Iran machen"

Geschrieben am 16-06-2009

Bonn (ots) - Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat sich für mehr
politischen Druck auf den Iran ausgesprochen. In einem
PHOENIX-Interview sagte er Dienstagnachmittag: "Ich finde, wir müssen
mehr Druck machen. Es ist definitiv notwendig, dass die Menschen im
Iran das Gefühl haben, dass der Wahlbetrug auch als Wahlbetrug
genannt wird." Es sei natürlich nicht so, dass juristisch
nachgewiesen werden könne, ob es Wahlbetrug sei. "Aber die
Indizienlage ist erdrückend. Es ist super eindeutig: Man muss nur
eins und eins zusammenzählen können, um zu sehen: das Ergebnis stimmt
nicht, das kann so gar nicht sein." Zudem müsse man die
Menschenrechtsverletzungen der vergangenen Tage deutlich ansprechen.
"Das sind Punkte, wo wir nachsetzen müssen. Denn alles andere
bedeutet, das Regime kriegt das Gefühl, es ist alleine auf der Welt
mit diesem Volk und kann mit ihm machen, was es will - und das Gefühl
dürfen wir nicht entstehen lassen", so Nouripour. Die Übergriffe auf
Studenten in Teheran am Dienstagmorgen hätten gezeigt, dass "die
Gewalt weitergeht". Wörtlich sagte der Grünen-Politiker: "Die Gewalt
geht weiter, der Staat hört nicht auf, die Menschen zu drangsalieren
und Gewalt gegen sie anzuwenden, deshalb kann man das Schlimmste
befürchten."

Originaltext: PHOENIX
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6511
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6511.rss2

Pressekontakt:
PHOENIX
PHOENIX-Kommunikation
Ingo Firley
Telefon: 0228 / 9584 195
Fax: 0228 / 9584 198


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