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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Kriminalität:

Geschrieben am 15-06-2009

Bielefeld (ots) - Es ist ein Problem dieser
Kriminalitätsstatistik, dass ihre Zahlen dem einen zur Beruhigung
dienen können - und dem anderen zur Besorgnis. So erfreulich die
leichte Verringerung der Fallzahlen auch ist, so sehr lohnt sich
nämlich der Blick auf die Einzelheiten. Bis zur vollmundigen Analyse
von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), »Deutschland ist ein
sicheres Land«, wird es dann schnell ein weiter Weg.
Ein Plus von mehr als neun Prozent bei der Körperverletzung auf
Deutschlands Straßen, Wegen oder Plätzen dürfte den meisten Menschen
sehr nahe gehen. Wesentlich näher womöglich als die auf den
niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunkenen Diebstahlswerte.
Ein Gefühl von Bedrohung entsteht da, wo Kriminalität sichtbar wird.
Deswegen sollte man den Worten des Polizeigewerkschafters Konrad
Freiberg größere Bedeutung zumessen. Der berichtet von
»voranschreitender Verrohung« etwa bei Großereignissen,
Fußballspielen oder Streitereien in Kneipen oder Haushalt. Und wem
solche Gewalt in der Nachbarschaft einmal hautnah Angst gemacht hat,
den beruhigen kleine statistische Lichtblicke nicht mehr.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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