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WAZ: Netanjahu beugt sich mit Druck - Ja, aber! - Leitartikel von Gudrun Büscher

Geschrieben am 15-06-2009

Essen (ots) - Ein kleiner Schritt für den Friedensprozess, ein
Riesenschritt für Benjamin Netanjahu. So war es heute in einigen
israelischen Zeitungen zu lesen. In seiner Grundsatzrede sprach der
israelische Ministerpräsident das erste Mal von einem eigenständigen
Palästinenserstaat, also genau von jener Idee, die US-Präsident Obama
erwartet, er aber bislang aufs Heftigste bekämpft hatte. Das ist in
der Tat ein winziger Fortschritt.
Es ist nicht die Einsicht, die Netanjahu zu diesem Schritt getrieben
hat, sondern der Druck aus Washington. Und von dort kamen gestern
zurückhaltende, aber wohlwollende Kommentare.
Die vielen Einschränkungen, Wenns und Abers offenbaren, wie eng der
Spielraum ist. Selbst wenn der Premier gewollt hätte, viel weiter
hätte er sich wahrscheinlich nicht aus dem Fenster lehnen können,
ohne dass seine rechten Bündnispartner ihn hätten fallen lassen.
Nach der Rede liegt der Ball also wieder im Feld von US-Präsident
Obama. Und der tut gut daran, den Druck aufrecht zu erhalten.
Allerdings nicht einseitig nur auf Israel. Auch die Palästinenser
müssen über ihren Schatten springen und Zugeständnisse machen.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion@waz.de


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