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Aktion 15: SPD-Wahldebakel Erfolg der Ärzte

Geschrieben am 14-06-2009

Hamburg (ots) - "Das SPD-Wahldebakel ist ein Erfolg der
Anti-SPD-Plakate in den deutschen Arztpraxen", analysiert Dr. Thomas
Fix, Sprecher der "Aktion 15 Prozent", das Ergebnis der Europawahl.
Fix kündigt für Bayern spezielle Plakate an, da die SPD dort schon
unter die Fünfzehn-Prozent-Marke abgerutscht sei. "Außerdem dehnen
wir die Aktion jetzt auf die CDU und Bundeskanzlerin Merkel aus, die
der Vernichtung der freiberuflichen Arztpraxen tatenlos zuschaut. Sie
ist damit für den Verlust von zahntausenden Arbeitsplätzen
verantwortlich", sagt Fix.

Der Slogan "Wählen Sie, was Sie wollen, aber nicht SPD" hatte
kürzlich bundesweit heftige Diskussionen darüber ausgelöst, ob Ärzte
in ihren Warte- und Sprechzimmern politisch informieren dürfen. Ihm
sei beim Anblick der Plakate bei fast die Kaffeetasse aus der Hand
gefallen, gestand beispielsweise Umweltminister Sigmar Gabriel der
Goslarschen Zeitung. Auf dem heute veröffentlichten neuen Plakat
finden sich die SPD-Politiker Ulla Schmidt und Karl Lauterbach
gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unter der Schlagzeile
"Wer keine Arztpraxen mehr will, sollte CDU oder SPD wählen".

"Bundeskanzlerin Merkel hat Adenauers Warnung vergessen, dass man
gegen Ärzte keine Wahl gewinnen kann. Wir wehren uns damit dagegen,
dass Teile der CDU und SPD in offenbar trauter Eintracht durchsetzen,
was einzig den Auftraggebern der Lobbyisten nützt: Die Abschaffung
der Praxis um die Ecke. Zukünftig sollen Kranke in anonyme Ambulanzen
der börsennotierten Klinikkonzerne gehen", sagt Fix.

"Unsere Praxen, in denen wir jahrzehntelang unsere Patienten
persönlich und hervorragend betreut haben, werden politisch gewollt
ausgehungert. Dabei wäre zur Rettung nur ein winziger Bruchteils
dessen nötig, was die Politik den Banken zum Ausgleich für ihre
unverantwortliche Zockerei ohne Wimpernzucken in den Rachen wirft",
erläutert Fix die Motive der "Aktion 15 Prozent". Nach seinen
Schätzungen hängen die Plakate mittlerweile in mindestens 40.000
Warte- und Sprechzimmern: "Das wären bei 100 Patienten pro Praxis
400.000 Arzt-Patienten-Kontakten pro Tag. Bis zur Wahl sind das noch
Abermillionen von direkten Arzt-Patienten-Kontakten, auf die sich die
Politiker der großen Koalition einstellen müssen", warnt Fix.

Hinweis für Redaktionen: Die "Aktion 15" ist eine von rund 150
Gruppen des Online-Netzwerkes Hippokranet, der gemeinsamen Forums-
und Netzwerkplattform der Fachinformationsdienste Facharzt.de,
Hausarzt.de und zaend.de. Zehntausende von Ärzten können sich in
diesen Gruppen frei organisieren.

Insgesamt sind bei Hippokranet.com weit über 40.000 Nutzer
organisiert, es finden sich mehrere 100.000 Beiträge zu
medizinischen, technischen und gesundheitspolitischen Themen online.
Einzigartig im Internet: Der Nachrichtendienst wird seit vielen
Jahren von seinen eigenen Lesern finanziert. Mehr als 7.000
Abonnenten zahlen freiwillig für die Nutzung, die sie problemlos auch
kostenlos haben könnten.

Download der Plakate unter www.hippokranet.com/wahlkampf

Originaltext: Ärztenachrichtendienst Verlagsgesellschaft mbH (änd)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/61299
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_61299.rss2

Pressekontakt:
Ärztenachrichtendienst GmbH
Herr Jan Scholz (Chefredakteur)
040/609 154-0
j.scholz@aend.de


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