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ARD-Themenwoche erzielt große Breitenwirkung beim Publikum

Geschrieben am 17-05-2009

München (ots) - Die Fernsehsendungen der ARD-Themenwoche "Ist doch
Ehrensache! Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren" (9. -
16. Mai 2009) sind von etwa der Hälfte der deutschen Bevölkerung
eingeschaltet worden. Das ist das Ergebnis einer vorläufigen
Bestandsaufnahme durch die ARD-Medienforschung auf Grundlage der
Messdaten der GfK-Fernsehforschung.

Der ARD-Vorsitzende und SWR-Intendant Peter Boudgoust: "Mit der
ARD-Themenwoche 'Ist doch Ehrensache!' ist es uns erneut gelungen,
den Blick auf ein gesellschaftlich höchst relevantes Thema zu lenken
und damit ein noch stärkeres Bewusstsein für Solidarität,
Hilfsbereitschaft und Engagement zu schaffen. Das ist Public-Value im
besten Sinne."

Dabei waren vor allem jene Programmangebote erfolgreich, mit denen
sich die Hörer und Zuschauer direkt identifizieren konnten. Besonders
deutlich zeigt dies das Echo aus den regionalen Hörfunkwellen der
ARD. Immer dann, wenn Interaktion mit dem Publikum gefragt war, sei
das Thema auf großes Interesse gestoßen - insbesondere bei Programmen
mit einer jungen Zielgruppe, meldeten beispielsweise die Macher von
"N-JOY" im Norden oder "Das Ding" im Süden der Republik.

Gepunktet haben auch Sendungen, in denen das Bürgerschaftliche
Engagement kontrovers aufgegriffen wurde. (Zum Beispiel: "Anne Will"
über Armut und die Tafeln bzw. "Maischberger" mit der Frage "Lässt
der Staat die Armen im Stich?") Weniger nachgefragt waren hingegen
Beiträge, die das Ehrenamt als solches in den Mittelpunkt rückten.

Eine außergewöhnlich positive Publikumsresonanz registrierte auch
das ARD-Zuschauertelefon. In den vergangenen Tagen spendeten mehr als
drei Viertel aller Anrufer Lob für die ARD-Themenwoche - ein auch für
ARD-Verhältnisse erstaunliches Ergebnis. Zufriedene Zuschauer melden
sich seltener zu Wort als unzufriedene.

Der bundesweite Aktionstag mit über 500 teilnehmenden Vereinen,
Verbänden und Bürgerinitiativen sowie das Projekt "Zeitspende" waren
ein voller Erfolg. Schon während der Eröffnungsgala "Deutschland tut
was" im Ersten wurden 30.109 Freiwilligen-Stunden gesammelt.
Besonders erfreulich: Seit dieser Aktion registrieren die
Freiwilligenagenturen deutschlandweit einen deutlich spürbaren
Anstieg von Anfragen.

Intendant Thomas Gruber vom federführenden BR: "Damit haben wir
schon eines unserer Ziele erreicht. Für mindestens genauso wichtig
halte ich es, dass wir das journalistisch schwierige Thema aus einer
Nische geholt haben. Das Ehrenamt ist nicht nur ein Fall für
sentimentale Beiträge kurz vor Weihnachten, sondern ein
unverzichtbarer Teil des gesellschaftlichen Lebens. Es hat mir großen
Spaß gemacht, mitzuerleben, wie sich die Kolleginnen und Kollegen in
unserem Senderverbund dieses Thema im Lauf der vergangenen Monate
gemeinsam und von Grund auf neu erarbeitet haben. Der bunte Kosmos
des bürgerschaftlichen Engagements hatte zwar schon vorher einen
festen Platz in unseren Programmen. Durch den intensiven Blick hinter
die Kulissen und die redaktionsübergreifende Beschäftigung mit den
Rahmenbedingungen für das Ehrenamt in Deutschland haben wir aber
wertvolle Erfahrungen gewonnen, von denen die ARD und ihr Publikum
noch lange profitieren werden.
Meine wichtigste Erkenntnis nach dieser inhaltsreichen Woche:
Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind das Rückgrat unserer
Gesellschaft. Neue kreative Ideen für das Zusammenleben wachsen fast
immer aus dem Ehrenamt. Unabhängig davon, wo sich Menschen
engagieren: ob im Sozialen, in der Kultur, im Umweltschutz oder
anderswo - ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen wäre unsere
Gesellschaft deutlich ärmer. Bürgerschaftliches Engagement kann und
soll staatliche Defizite auf Dauer nicht ausgleichen. Aber aktive
Bürger können unserem Gemeinwesen den Spiegel vorhalten. Und wenn es
uns Journalisten gelingt, die oft leisen Botschaften von der Basis in
die Öffentlichkeit zu tragen, haben wir alle miteinander einen großen
Erfolg erzielt."

Endgültige Zahlen zur Rezeption ihrer Themenwoche "Ist doch
Ehrensache!" will die ARD in etwa zwei Wochen vorlegen. Zu diesem
Zweck wird in diesen Tagen eine bundesweite Repräsentativbefragung
durchgeführt.

Originaltext: ARD Radio & TV
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/29876
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_29876.rss2

Pressekontakt:
Bayerischer Rundfunk
Abteilung Kommunikation
Tel. 089 - 5900 4075


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