(Registrieren)

Neue Westfälische: Skandal im britischen Parlament Neuwahlen JÜRGEN JUCHTMANN

Geschrieben am 13-05-2009

Bielefeld (ots) - England galt bisher als Musterland der
Demokratie. Aktuell tritt die Insel in ernste Konkurrenz zu
einschlägigen Bananenrepubliken. Dafür sorgt die
Selbstbedienungsmentalität britischer Parlamentarier, die von der
Swimmingpool-Reinigung bis zum Pferdemist für den Garten, vom
Sicherheitsdienst bis zur Rasenmäher-Reparatur Dienstleistungen im
Wert von zehntausenden Pfund Sterling ungeniert zu Lasten des
britischen Steuerzahlers abrechneten.
Mit fassungsloser Gelassenheit - was bester britischer Tradition
entspricht - nimmt die Öffentlichkeit eine Enthüllung nach der
nächsten zur Kenntnis und wendet sich von der Politik ab. Am Pranger
stehen alle Parteien. Ob Tory-Lord, Labour-Abgeordneter oder
Liberaler, vom Regierungsmitglied bis zum Hinterbänkler haben sie
alle zugegriffen und so die moralische Autorität des Parlaments auf
unabsehbare Zeit beschädigt.
Wenn Premierminister Gordon Brown, der mit einer dubiosen
Putzfrauen-Rechnung selbst betroffen ist, weiteren Schaden abwenden
will, dann muss er umgehend Neuwahlen ansetzen und den Wählern die
Möglichkeit geben, das unglaublich dreiste Verhalten ihrer
Volksvertreter zu bewerten.
Ein schneller Neuanfang ist der einzige Ausweg aus dieser Misere.
Verlorenes Wählervertrauen zurückzugewinnen wird Jahre dauern.

Originaltext: Neue Westfälische
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65487
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65487.rss2

Pressekontakt:
Neue Westfälische
Jörg Rinne
Telefon: 0521 555 276
joerg.rinne@neue-westfaelische.de


Kontaktinformationen:

Leider liegen uns zu diesem Artikel keine separaten Kontaktinformationen gespeichert vor.
Am Ende der Pressemitteilung finden Sie meist die Kontaktdaten des Verfassers.

Neu! Bewerten Sie unsere Artikel in der rechten Navigationsleiste und finden
Sie außerdem den meist aufgerufenen Artikel in dieser Rubrik.

Sie suche nach weiteren Pressenachrichten?
Mehr zu diesem Thema finden Sie auf folgender Übersichtsseite. Desweiteren finden Sie dort auch Nachrichten aus anderen Genres.

http://www.bankkaufmann.com/topics.html

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail unter der Adresse: info@bankkaufmann.com.

@-symbol Internet Media UG (haftungsbeschränkt)
Schulstr. 18
D-91245 Simmelsdorf

E-Mail: media(at)at-symbol.de

202989

weitere Artikel:
  • Neue Westfälische: KOMMENTAR Regierung erlaubt Einrichtung von Bad Banks Katze im Sack im Fass ohne Boden NICOLE HILLE-PRIEBE Bielefeld (ots) - Ausnahmsweise einmal stimmt das Etikett: "Bad Banks" sind tatsächlich so schlecht, wie ihr Name sagt - allerdings weniger für die Banken als für die Bürger. Denn das Geld, das Peer Steinbrück so großzügig verteilen will, muss vom Steuerzahler erst noch erwirtschaftet werden. Wieviel es am Ende sein wird, kann jedoch selbst der Bundesfinanzminister nicht genau wissen. Während die deutschen Banken nach Steinbrücks Angaben auf Giftpapieren von 180 bis 190 Milliarden Euro sitzen, zeichnen die Zahlen der BaFin-Liste und Schätzungen mehr...

  • Westdeutsche Zeitung: Steuerpolitik = von Alexander Marinos Düsseldorf (ots) - Manchmal muss man Dinge mehrmals lesen, um sicher zu gehen, dass man sich nicht verlesen hat. Das gilt etwa für das nachfolgende Zitat von CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer. Ihm zufolge "verdient eine strukturelle, nachhaltige Steuerreform diesen Namen nur, wenn sie auf eine Gegenfinanzierung verzichtet". Aha! Im Umkehrschluss würde das bedeuten: Eine Reform, die finanzierbar ist, ist gar keine echte Reform. Das klingt nach einer Legitimierung dessen, was die Linkspartei unentwegt tut. Sie stellt Forderungen auf, mehr...

  • Mitteldeutsche Zeitung: zu Spätabtreibung Halle (ots) - Der Bundestag hat die Spätabtreibungen wegen der Diagnose einer Behinderung neu geregelt. Solch dürre Feststellung markiert das Ende einer jahrelangen Debatte, die mit Leidenschaft und Verbitterung geführt wurde. Über alle Parteigrenzen hinweg wurde eine verfahrene Debatte zu einem guten Ende geführt: Den Schwangeren und ihren Partnern wird künftig eine ergebnisoffene psychosoziale Beratung angeboten, die sie ablehnen oder wahrnehmen können. Sie haben die Chance, sich zu informieren, nachzudenken und sich Zeit zu lassen für mehr...

  • Südwest Presse: Kommentar zur Deutschen Bahn Ulm (ots) - Neuanfang ist die Devise bei der Deutschen Bahn. Das ist der einzig richtige Weg: Nur mit neuen Köpfen an der Spitze kann der Staatskonzern nach der Datenaffäre das Vertrauen seiner Mitarbeiter und damit ihre Motivation zurückgewinnen. Es reicht nicht, die direkt Verantwortlichen in der zweiten und dritten Etage zu feuern. Gekehrt wird von oben nach unten. Im Vorstand wusste niemand, was da die unteren Ebenen alles ausspitzelten, bestätigten die externen Ermittler. Es beruhigt nur wenig, dass der Auftrag nicht direkt von mehr...

  • Berliner Morgenpost: Berliner Morgenpost über die Wechselgelüste von Berliner Parlamentariern Berlin (ots) - Nun kann sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wieder selbstzufrieden zurücklehnen. Vorbei - soweit man das angesichts der offenkundigen Wechselstimmung unter Berlins Parlamentariern prognostizieren kann - das Bangen um die parlamentarische Mehrheit für die Politik des rot-roten Senats. Was Wowereit und die Seinen erleichtert, lässt viele Berliner an Seriosität und Ernsthaftigkeit der von ihnen gewählten Parlamentarier zweifeln. Die Springprozession über Parteigräben hinweg schürt, was die Parteien eigentlich mehr...

Mehr zu dem Thema Aktuelle Politiknachrichten

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema:

LVZ: Leipziger Volkszeitung zur BND-Affäre

durchschnittliche Punktzahl: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht